Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Tabledance

Marcus Trojan, Geschäftsführer des Weekend und Mitbetreiber der Trust-Bar in Mitte, hat die Pigalle-Bar in Neukölln übernommen. Die Bar gibt es seit den Fünfzigerjahren und wurde lange Zeit auch als Bordell betrieben. Dank historischer Überbleibsel haben Gäste hier nun die Möglichkeit, an hauseigenen Tabledancestangen im neuen und vollständig rotlichtbefreiten Kontext zu experimentieren. Das begleitende Musikprogramm ist dementsprechend flexibel und reicht von Achtziger- bis Zukunftsmusik, a-ha bis Jay-Z (Pigalle-Bar, Sander-/Ecke Friedelstraße, Neukölln).

Abschied wurde im Fate Club gefeiert. Nach über fünf Jahren geben Dirk Matzat und Olaf Möller den Betrieb auf. Das Fate war ein kleiner Club am S-Bhf Humboldthain, in dem sich vor allem Nischenpublikum traf, wie Goa-, Psy-Trance-Fans, Bodybuilder und Gothics. Auch wenn die Neonfaden-Dekoration im Garten nicht jeden Geschmacksnerv traf, der gemischte Darkroom-Bereich im Haus galt als unumstrittenes Highlight jeder Party. Trost für die Fans, als Gastveranstalter planen Matzat und Möller weiterhin vierteljährlich Feiern auszurichten.

„Auf Wiedersehen“ hieß es auch für die Dub-Step-Reihe Impulse im M.I.K.Z. auf der Revaler Straße, denn ab sofort gastiert man im :// about blank. Zum Auftakt am 3. Februar wurde ein gewisser Prinz Kong aus Dublin gebucht – Ohrstöpsel mitbringen wurde von den Veranstaltern empfohlen (://about blank, Nähe S-Bahnhof Ostkreuz).

Die goldenen Zeiten des Picknick sind längst vergangen, meckern die einen, andere berichten von überschäumenden Partys wie die letzte zum vierjährigen Jubiläum. Wem soll man da glauben? – Vielleicht dem Hochglanzmagazin Gala? „Im Picknick wird nicht auf karierten Decken gesessen, sondern hemmungslos gefeiert!“, heißt es da im „Hot-Spots – Berlin-Special“ zur Modewoche.

Foto: Kay Nietfeld, dpa

Mehr über Cookies erfahren