Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Boy George im Felix

Vier Jahre alt wurde die Kreuzberger Tanzbar Luzia und hierfür hatte man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Per Bus-Shuttle reisten Gäste zum Geburtstagsrave am 15. April in die Hallen der alten Malzfabrik nach Tempelhof. Aufgelegt haben u.a. Mike Shannon, Damian Lazarus und Britta Arnold – Spektakulär war auch der Live-Auftritt von Hercules And Love Affair Sängerin Aerea Negrot. www.luzia.tc

„Do You Really Want To Hurt Me“ sang Boy George (Foto) einst, und neulich hätten wir die Frage gerne erwidert. Denn musste es ausgerechnet das Felix sein, in dem der Künstler performte? Der ehemalige Weltstar gab in der vermeintlichen VIP-Hoteldisco den House-Music-DJ. George trug hierbei ein T-Shirt mit Kopfhörer-Aufdruck und einen großen, schwarzen Hut. Als Strafe für stilistische Unmotiviertheit kam Sängerin Vicky Leandros als Gast vorbei.

Eine Treppe runter geht’s zur neuen Kellerbar Daisy’s im Wedding. Im einstigen muslimischen Herrentreffpunkt Nähe U-Bahnhof Voltastraße haben nun Laurent und Anabell das Zepter übernommen. Letztere kennt man noch als DJane aus Conny Opper’s Rio. Zukünftig erwarten einen in der Brunnenstraße 115 Livemusik, vorwiegend englischsprachiges Publikum und Getränke zum Wedding-Tarif.

Gerüchte machen die Runde, das White Trash plane einen Umzug nach Kreuzberg. Auf Anfrage gab man sich bedeckt. Mitarbeiterin Gina: „Man soll keine Gardinen aufhängen, wenn das Haus noch nicht steht.“  Ebenfalls zum Gardinen aufhängen zu früh könnte es für das neue Zuhause der Bar 25 sein. Angeblich wird auf dem Gelände des Neunziger-Jahre-Clubs Planet der Einzug vorbereitet.  

Gerade neu gegründet wurde der Verein Electrocult zur „Förderung, Pflege und Darstellung der elektronischen Musik- und Clubkultur sowie des damit verbundenen Lebensgefühls“. Laut Homepage ist eins seiner Ziele die Anerkennung elektronischer Musikkultur als Weltkulturerbe bei der UNESCO. Im Vorstand sitzt unter anderem – man hat es fast geahnt – Multiaktivist Dr. Motte.

Foto: Andrй C. Hercher

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