Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

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Potentielle Gäste des KTV wunderten sich, weil man am vorletzten Wochenende vor verschlossener Türe stand. Auf dem Hauseigenen Facebookprofil wurde auf technische Probleme verwiesen. Auf Nachfrage sprachen die Betreiber von Ärger mit Behörden. Der Clubbetrieb wurde vorerst eingestellt. Zitat, KTV: „Wir werden sehen, wann es weitergeht“.

Die Neue Berliner Initiative hingegen ist schon zurück. Nach der Schließung des NBI Clubs auf dem Gelände der Kulturbrauerei eröffnete man nach kurzer Pause im Haus des ehemaligen Fire Club in der Zionskirchstraße mit dem ausdrücklichen Hinweis, kein Nachfolger des NBI sein zu wollen. Die Tanzbar mit – Zitat: – „klarem Bekenntnis zur Gemütlichkeit“ hat nun mit wechselndem Programm täglich ab 20 Uhr geöffnet. www.neueberlinerinitiative.de

Auferstanden aus Ruinen ist auch das Bi Nuu. In den Räumen des ehemaligen Kato am Schlesischen Tor startete man das Elektro-Dance-Programm am 2. März mit einem Live-Auftritt von DAF.  

Etappensieg für den Schokoladen. Die Demos und Protestaufrufe des Kunst- und Partyvereins blieben nicht ungehört, der Räumungstermin wurde auf „unbestimmt“ abgesagt. Grünes Licht für den Betrieb wurde vorerst bis Ende März erteilt. An der Lösungsfindung soll jetzt mit Senat und Hauseigentümern gearbeitet werden.

Gute Nachricht für Fans des Chez Jacki. Nach der Schließung an der Schillingbrücke fand man für die Mambo-Diaspora-Reihe zunächst Exil beim Künstlerkollektiv des Proxy in der Ziegrastraße. Die Reihe soll auch weiterhin, vorzugsweise in Neukölln, stattfinden – wo genau, ist allerdings noch unklar.

Unter Berliner Taschendieben scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass bei müden Partyhipstern in öffentlichen Verkehrsmitteln leicht Beute zu machen ist. Laut Bundespolizeidirektion sind ein Viertel aller Bestohlenen mittlerweile Schlafende auf dem Heimweg vom Feiern. Bester Schutz gegen den sogenannten Nachtschwärmertrick: wach bleiben.

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