Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

nepenthes„Ferienlagerfeeling wie in echt – nur im Osten“, wird hier versprochen. Drei Tage und Nächte soll  das Kollektiverlebnis Renates wildes Ferienlager andauern mit Neptunfest, Open-Air-Kino, „Schwitzhütten-Action“, mehreren Frischluft­floors und einem beachtenswerten Line-up, u.a. Who Made Who live, Sorry Entertainer, DJ Koze und Lassmalaura. ­Tickets gibt es nur im Vorverkauf, Mittwoch bis Samstag in der Renate Bar, Alt Stralau 70.

Richtig laut Musikhören am Prenzlauer Berg funktioniert dank zweier Schallschutztüren im Keller des Nepenthes. Im Interieur eines ehemaligen Lesben-Clubs wird nun monatlich zum Berlin-typischen Technohouse- und Minimalprogramm geladen. Den Eingang findet man übers Restaurant „Stadt, Land, Fluss“ – die Restaurantbetreiber sind gleichzeitig auch Clubmanager. Ob das gut gehen kann, wird man 25. Mai feststellen können, dann legen DJ Vertigo und Sven Dohse auf, der Eintritt kostet acht Euro.

Die geplante Saisoneröffnung der Partyreihe Bordel Des Arts fällt aus. In der einstigen Stammlocation, dem Schönwetter im Mauerpark, hat man offenbar andere Pläne. Veranstalter Marcus Schröder schreibt hierzu: „Wir sind traurig und geschockt von so viel Dreistigkeit und Kulturkannibalismus.“ Angeblich möchte der anliegende Flohmarkt in Aussicht auf mehr Gewinn bringende Standflächen sowie Platz für ein Lager das Gelände vom Schönwetter übernehmen. Ein entsprechendes Konzept wurde beim Eigentümer eingereicht. Das Bordel sucht inzwischen nach einem neuen Sommersitz.

Eine ähnliche Hiobsbotschaft erreichte Joe Hatchiban, dessen ­Bearpit-Karaoke-Sessions im Mauerpark neuerdings durch den Bezirk reglementiert werden und nur noch unregelmäßig, maximal im Zweiwochenrhythmus, stattfinden dürfen. „Wir haben sehr viele Anfragen von Veranstaltern und können nicht immer allen zugunsten von Herrn Hatchiban absagen“, erklärte Stadtrat Kirchner hierzu in einem Interview den „Prenzlauer Berg Nachrichten“.

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