Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Partycrowd

Im Wettlauf um das erste Open Air des Jahres hatten die Betreiber der einstigen MusicHall unter der Jannowitzbrücke die Nase vorn: Am 17. März starteten sie die Freiluftsaison oben mit einer Kissenschlacht, während unten schon geravt wurde.

Die geplante Doku über die Berliner Open-Air-Partykultur (Foto) löst Streit aus. Der von Andrй Spilker geplante Film, der über die Crowdfunding-­Plattform Startnext finanziert werden soll, stößt bei vielen auf Verärgerung, da dies ein weiterer Schritt wäre, den Underground-­Mythos zu zerstören. Es gibt aber auch zahlreiche Befürworter des Films, die darin die Möglichkeit sehen, eine einzigartige Bewegung dokumentarisch festzuhalten. Bis zum 12. April müssen 30.000 Euro über Startnext zusammenkommen, um einen Teil der Produktionskosten zu decken. www.startnext.de/berlinersommer

Die GEMA hat erneut veränderte Tarife angekündigt. Ab 1. April sollen nun alle Tracks, die man zur Aufführung kopiert hat, mit 13 Cent pro Stück bezahlt werden. Dabei ist es egal, welcher Track letzten Endes gespielt wird. Bereits, wenn er nur mitgeführt wird (z.B. auf selbst gebrannter CD), muss er bezahlt werden. Da aber bei der GEMA keine Playlists abgegeben werden können, landen diese Einnahmen kaum bei den Urhebern der gespielten Tracks.

Ostern wird im Berghain gleich doppelt gefeiert. Am 30. März ist unter anderem der Franzose Laurent Garnier in der Panorama Bar zu hören und am 31. geht zum Ostersonntag die Party auch auf dem Berghain-Floor mit Pär Grindvik und Ron Albrecht in die zweite Runde.  

Der Suicide Circus feiert seinen vierten Geburtstag. Natürlich auch gleich in mehreren Runden. Am 5. April geht es los mit einer Clubnacht mit Auftritten von Redshape, Mike Wall und Adam Weishaupt. Am Folgetag sollte man sich auf keinen Fall die Detroiter Legende Eddie Flashin’ Fowlkes entgehen lassen. Mehr Infos gibt es auf ­www.suicide-berlin.com.

Foto: Jannis Mayr

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