Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Humboldthain

Wie jedes Jahr haben sich die Silvesterfeierlichkeiten in den Clubs über mehrere Tage hingezogen. Langweilig wurde es dabei kaum: Das Berghain öffnete wie jedes Jahr sein Lab, welches ansonsten nur separat zugänglich ist. Unter dem Namen „Wriezener Bahnhof“ gab es zudem ein Restaurant in der Halle, man konnte im Eisenbahnwaggon sitzen oder auch im Biergarten Getränke schlürfen – und das alles, ohne einen Schritt aus dem Gebäude machen zu müssen.  

In Sachen Dauer wurde diese Party nur vom Kater Holzig getoppt, das mit dem Jahreswechsel auch seine Schließung feierte. Im Gegensatz zur Bar 25 vor einigen Jahren verursachte das Ende des Katers jedoch vergleichsweise wenig Aufsehen. Vielleicht, weil das Aus diesmal schon vorher feststand, oder aber, weil in Sachen Ideenvielfalt und Überraschungen einfach zu oft Ebbe herrschte, was durch ein stetig nachlassendes Programm noch verstärkt wurde. Zudem müssen sich die Feierwütigen keine großen Sorgen machen, denn bald wollen die Betreiber auf die andere Uferseite und auf dem ehemaligen Bar-25-Gelände den Holzmarkt eröffnen. Dazu gehören dann Künstler- und Gewerbedorf, Club, Hotel, Wohnungen und eine 24-Stunden-Kita.

Das ACUD in der Veteranenstraße 21 in Mitte hat den Betreiber gewechselt. Genauer gesagt wurde es von einer Gruppe junger Leute gekauft, die dem Club neues Leben einhauchen wollen. Die Zukunft des ehemaligen Kiez-Kulturhauses erscheint vielversprechend, beinhaltet das Gebäude doch ein Kino, einen Club, ein Theater, Proberäume und eine Galerie. Hinzukommen soll auch noch ein Konzertsaal. Wir wünschen verständnisvolle Anwohner und reichlich Zulauf!

Mit der Veranstaltung „Never Fade“ zeigt sich das Humboldthain (Foto), welches im gleichnamigen S-Bahnhof ansässig ist, von seiner besten Seite. So wird am 24. Januar (24 Uhr) der Niederländer Mark Du Mosch aufspielen, der sich mit Platten bei den Labels Dekmantel und Moustache einen Namen gemacht hat. Ergänzt wird die Party unter anderem von Lokalhelden wie DILEE und hauseigenen Residents wie Attila & Anteus.

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