Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Weekend

Nach knapp einem Jahr schließt das Shift in der Köpenicker Straße 70 wieder. Direkt neben dem Tresor hatte es sich hier seit Februar 2013 einen Platz in den Herzen der Musikliebhaber erkämpfen können. Dies war vor allem auf das anspruchsvolle Booking und das sehr reduzierte Ambiente zurückzuführen. Letzteres hatte einen gewissen 90er-Jahre-Charme, welcher den Fokus auf die Musik und die Party verstärkte, statt sich auf Deko-Schnickschnack zu konzentrieren.

Auch das Weekend am Alexanderplatz (Foto) machte am 18. Januar fürs Erste dicht. Bei der Abschiedsparty spielten unter anderem Marc Houle und Tiefschwarz. Nach fast zehn Jahren war das Weekend sowohl Wallfahrtsort für Feiertouristen als auch Anlaufstelle für Berliner Stammpublikum. Endgültig ist die Schließung aber auf keinen Fall, denn im Sommer soll es schon wieder weitergehen. Zunächst muss aber auf die 15. Etage und die Dachterrasse ausgewichen werden, da die 12. Etage im Haus des Reisens, mit der auch alles begann, saniert wird. Ob dort in Zukunft wieder gefeiert wird, ist ungewiss; der Club würde damit sein eigentliches Herzstück verlieren.

Nachdem sie dem umziehenden Yaam ihre Herberge überlassen muss, zieht die Magdalena von der Schillingbrücke wahrscheinlich ins ehemalige Redaktionsgebäude der Zeitung „Neues Deutschland“ an der Elsenbrücke. Sicher ist noch nichts, da das Gebäude bei der geplanten Verlängerung der Stadtautobahn A100 abgerissen werden soll, doch zumindest wäre eine Zwischennutzung möglich. Da mit einem baldigen Bau des Autobahnabschnitts jedoch nicht zu rechnen ist, würde dann dem Clubhopping zur nahen Wilden Renate nichts mehr im Wege stehen.

Am 7. Februar lockt das Chesters in der Glogauer Straße 2 in Kreuzberg mit einem Knaller! Aufspielen wird der norwegische DJ-Sotofett, dessen Musik sich zwischen House, Jungle und Techno bewegt. Eigentlich aber erfindet er sich jedes mal neu und wurde so auch im letzten Jahr zu einem der interessantesten und spannendsten Acts. Begleitet wird Sotofett von SVN, der bereits auf drei eigene Platten auf dem Label Sued zurückblicken kann.

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