Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Neues aus der Clubwelt

„Dieser Weg wird kein leichter sein“ – wir wissen nicht, ob Xavier Naidoos Titel bei der Eröffnung des R8 aufgelegt wurde, zumindest aber kam ein gewisser J. Martins für eine Performance eigens aus London, um in der Rosmarinstraße 8 mit internationaler Laissez-faire zu veranschaulichen, wo in Mitte der neue Clubhammer hängt. Nach gescheiterten Vorgängern, wie dem Shark oder Violet, will man an gleicher Stelle nun endlich alles richtig machen, was sich neben dem Umbau im 70er-Jahre-Style auch im Musikprogramm spiegelt, von 80ties bis 90ties Pop und Soul über Jazz, Electro und Deephouse bis hin zu Latin ist für wirklich jeden etwas dabei – nur der Individualist, der findet’s eher öde hier.

Auch wenn sich  über den Sinn einer Alternative nach dem abrupten  Ende der Love­parade streiten lässt, die Fuckparade, Mutter der Berliner Antiparaden, wird am 21. August am Leipziger Platz starten und ihre  Lkws mit Techno-, Gabba- und Hardcore-Beschallung durch das Hochglanzareal am Potsdamer Platz lenken.

Die Sommerresidenz des Club del Mate kann man im Hof des Ritter Butzke besuchen, was schon wegen des neuen Kubikdesigns eine besondere Angelegenheit ist – so wird inmitten leuchtender Riesenwürfel selbst das schnöde Würstchengrillen zum Ereignis. Bring you own Wurst‘, lautet daher die Aufforderung des Mittwochs ab 21 Uhr.

„Rave tut gut“ – so nennt sich das Technospektakel am 20. August im Festsaal Kreuzberg. Und der Name ist Programm. Designer und Labelbetreiber Paul Snowden (Wasted German Youth) organisiert die Veranstaltungsreihe, bei der die Erlöse an Projekte für krebskranke Kinder gespendet werden sollen. Musikalische Unterstützung gibt es von Resident DJ’s der Bar 25, den Bachstelzen, dem Label Stil vor Talent oder dem Watergate. Der Eintritt kostet 10 Euro. (VVK: 8 Euro) www.rave-for-the-kids.net

Übrigens: Der einzige Deutschland-Gig des gerade durch Europa tourenden DJ und Produzenten Tiga findet am ­selben Abend zusammen mit Simian Mobile Disco im Watergate statt.

Foto: Sebastian Vogel / pixelio.de

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