Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Weekend

Am Freitag, den 6. Juni wird im Haus des Reisens am Alexanderplatz das House of Weekend eröffnet. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um das ehemalige Weekend, welches vor ein paar Monaten wegen eines Umbaus schloss und in Zukunft zu den schickeren Adressen der Stadt gehören soll. Da diese Neuorientierung vor allem betuchtere und ältere Gäste anziehen soll, wird nun bereits täglich ab 19 Uhr geöffnet und man kann sich von Sternekoch Stefan Hartmann beim „Sundowner BBQ“ bekochen lassen. Ab 23 Uhr soll dann der Studio-Floor eröffnet werden, der im Line-up bereits einige bekannte Namen bereithält wie Marc Romboy, Daniel Steinberg, Nils Ohrmann oder Round Table Knights. Für Fans des alten Clubs sicher eine Umstellung.

Zum Karneval der Kulturen ist mal wieder doppelt so viel los wie sonst. Der Kosmonaut in Friedrichshain stellt dabei die wahrscheinlich DJ-reichste Pre- und After-Party der Stadt. Zu den über 30 Plattenauflegern gehört unter anderem George Morel, welcher bereits an unzähligen internationalen Produktionen beteiligt war und auch durch seine Tätigkeit beim Label Strictly Rhythm den meisten bekannt sein dürfte. Die übrigen DJs rekrutieren sich aus der üblichen Berliner Stammauswahl: David Dorad, Yetti Meißner, Pilocka Krach, Demir & Seymen etc. Stattfinden wird die Party am 7. und 8. Juni im Wiesenweg 1-4 in Friedrichshain und Karten gibt’s im Vorverkauf.

Beim Motzstraßenfest wird es am Sonnabend, den 21. Juni, wie bereits in den letzten Jahren, im Zuge des 22. CSD einen Ostgut Ton Showcase geben. Auf der Connection-Bühne werden ab 15 Uhr einige Resident-DJs vom Berghain aufspielen. Dieses Jahr sind das Kobosil, Fiedel und Boris. Parallel findet im Berghain selbst natürlich auch noch eine Party statt, bei welcher man sich vor allem auf Redshape freuen kann, der sein grandioses Liveset endlich mal wieder unten zum Besten geben wird! Ben Klock, Marcel Fengler, Margaret Dygas und DJ Nobu garantieren ein volles Haus.

In der Platoon Kunsthalle (Schönhauser Allee 9) wurde am 5. Juni ab 19.30 Uhr der Film The Sound of Belgium gezeigt und diskutiert. Die Dokumentation befasst sich mit der elektronischen Musikszene der 80er- und frühen 90er-Jahre jenseits unserer nordwestlichen Landesgrenze und lieferte einen guten Einblick für diejenigen, die erfahren wollten, was außerhalb von Detroit, Chicago und Berlin noch so alles los war. Nach dem Film gab es die Möglichkeit, sich an einer Diskussion über das Gesehene zu beteiligen. Anwesend waren sowohl der Regisseur als auch der Berliner DJ Tanith und der belgische DJ und Produzent Peter Van Hoesen, der seit einiger Zeit in Berlin ansässig ist.

Foto: Betty Myller

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