Konzerte & Party

Neues aus der Musikwelt

The Replacements

Vom 30. Oktober bis 4. November findet das IN-EDIT Musikdokumentarfilmfestival mit zahlreichen Deutschland- und Weltpremieren statt. Im Moviemento und Kater Holzig läuft „Color Me Obsessed“, die längst überfällige Dokumentation über The Replacements (Foto), eine von Amerikas besten, aber leider auch selbstzerstörerischsten Rockbands. Etwas nachhaltiger geht ja die Techno-Szene mit eigenem Ruhm und Attraktivität um, weshalb es nun auch „Watergate X“, einen Film zum zehnjährigen Bestehen des Clubs, und „Paris / Berlin: 20 Years of Underground Techno“ zu sehen gibt. George Lindt und Ingolf Rech stellen zudem mit „Wir werden immer weiter gehen“ ihr Porträt der Berliner und Hamburger Indie-Szene vor.

Andere schreiben lieber über Musik. Hierzu gehören die Macher des „get happy!?“-Magazins. Es taten sich hier vornehmlich „Rolling Stone“-Leser zusammen, die mit der Ausrichtung ihres Blattes nicht mehr einverstanden waren und tiefschürfender auf Musik eingehen wollten. Dies tun sie nun mittels eigenem Heft, dessen dritte Ausgabe mit einer Party im Misirlou gefeiert wird. Am Freitag, den 26.10. (21 Uhr) legen Marc Forrest und BossK Soul und Reggae auf.

Etwas arrivierter nimmt sich bereits Christiane Rösinger aus. Nun erhielt die Sängerin und Autorin die freudige Nachricht, dass ihr Buch „Liebe wird oft überbewertet“ auch ins Koreanische übersetzt wird.

Über Musik sprechen wollen nach den Theaterferien auch wieder Tobi Müller und Jens Balzer bei ihrer Livekritik und Dosenmusik im Roten Salon. Am Dienstag, den 30.10. (20 Uhr) gesellt sich dann auch Sebastian Zabel, Chefredakteur des „Rolling Stone“, hinzu.

Berlin hat nun auch offiziell sein Musicboard. Zum 1. Januar 2013 soll ein(e) Musikbeauftragte(r) bestellt werden, die/der sich fortan um Pop in Berlin kümmern wird. Dem Senat schwebt da eine „Schnittstelle zwischen Berliner Pop- und Rockmusikszene, Verwaltung und Wirtschaft vor“.

Foto: Dennis Keeley

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