Konzerte & Party

Om

Tief durchatmen… Das Duo Al Cisneros und Emil Amos transportiert seinen Doom Metal in transzendente Sphären.

Mit ihren ellenlangen, elegischen Doom-Exzessen hat sich die erst kürzlich wiedervereinigte Band Sleep seit den Neunzigern einen Platz im Pantheon des vernebelten Stoner Metal gesichert.

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Doch auch Om sind nicht von schlechten Eltern, handelt es sich hierbei doch um die Zweitband von Sleep-Sänger und Bassist Al Cisneros, welcher mit nun neuem Schlagzeugpartner Emil Amos die Grenzen des metaphysischen Metal noch tiefer und ätherischer auslotet. Der namensstiftende hinduistische Urklang-Laut steht hier passend für schwellende Basstöne und wabernde Klanglandschaften und somit im perfekten Einklang mit all denjenigen, die sich als Alternativ-Programm zum Haareschütteln und Fäusterecken von einer Live-Darbietung auch gerne mal in andere Bewusstseinssphären transportieren lassen.

Ein Nachfolgealbum zum 2004er Werk „God Is Good“ ist für dieses Jahr ebenfalls angekündigt, womit die Chancen auf brandneue Hörkostproben nicht schlecht stehen. Kongenial komplementiert wird das Bühnen-Programm von den kanadischen Nadja. Ebenfalls als Duo und im Zen-Zeichen des eruptiv schwingenden Klang-Kosmos unterwegs, sind die dröhnenden Post-Metal-Kompositionen von Multiinstrumentalist Aidan Baker und Bassist Leah Buckareff das perfekte Bindeglied zwischen Ambient, Doom und Sludge im schwebenden Soundscape-Format.

Text: Frank Thiessies

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