Konzerte & Party

Photek im Gretchen

Photek

Dunkles Bassgrollen und zerfahrene Melodiefetzen: Der Umgang des englischen Musikers mit Drum’n’Bass revolutionierte vor 20 Jahren die Szene. Photek legte den Fokus nicht allein auf Tanzbarkeit und Clubtauglichkeit, sondern näherte sich dem Klang respektvoll. Die EP „The Hidden Camera“ sorgte 1996 selbst in anspruchsvollen Jazzkreisen für euphorische Anerkennung und eigentlich schien der Mann aus Ipswich auch ohne den Drum’n’Bass-Hype der Neunziger existenzfähig zu sein. Seine Ambient- und Jazz-Elemente wiesen auf einen weiten Horizont hin.
Aber dann hörte man lange Zeit nur wenig von Rubert Parkes, wie Photek mit bürgerlichem Namen heißt. In den letzten Jahren trat der 40-Jährige vor allem als Remixer in Erscheinung. Dass er zum Glück nicht ganz ausgestiegen ist, zeigen seine jüngsten Veröffentlichungen bei K7. Ein hermetischer Klangkosmos, der Drum’n’Bass in die heutige Zeit überführt und in denen der Engländer die Nähe zu Dubstep und House sucht. Dort ist er auch gut aufgehoben.

Photek, Gretchen, Fr 20.7., 23.30 Uhr, VVK: 10 Euro

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