Die Playlist von

Goldmunds DJ-Team

Was läuft eigentlich gerade auf dem iPod der Goldmunds?

Foto_von_Beatrice_Jugert„Mount Eerie – alles“
Der Mann, der aus den Bergen kommt. Halb Mensch, halb Wunder. Phil Elverum aus Anacortes, Washington, erschafft nach The Microphones sein zweites Lebenswerk. Seine Lieder interpretiert er wahlweise als Skizzenfolk, Drone-Oper, Keyboardminiatur oder in Form entgrenzten Metals. Kosmische amerikanische Musik.


„Snöleoparden – „Snöleoparden“

Jonas Stampe, Multiinstrumentalist aus Arhus in Dänemark, schenkte uns im Frühling diese Vision häuslicher Trance, mit randalierenden Kinderchören, narkotisierten Volksliedern, Trips, Träumen und Xylofon-Epen, die klingen, als spielten Höhlenmenschen Minimal Music.

„Give Me Love: Songs Of The Brokenhearted – Baghdad, 1925–1929″(Sampler)
Aus den Tiefen des Archivs klingt eine Musik zu uns, die wir nicht verstehen können, die uns trotzdem fühlen lässt, als hörten wir sie zum allerersten Mal. Universale Lieder aus dem Museum der Liebe, in dem Herzen in leiser Klage tanzen. Das Vergehen der Zeit, die Geister des Kolonialismus und die Warenwerdung kultureller Erinnerungen können dieser Musik nichts anhaben, sie machen sie nur einzigartiger und berührender.

„Vedette – „Vedette“
Die sich ins Geräuschliche verdichtenden Vokabeln des unverfroren Worte wendenden und Geräusche hustenden Neil Carlill. Manuel Stagars ist der Gerüst gebende Zweite. Im aufgebrochenen Funk ihrer assoziativen Innereien spinnt eine Traumdisco.

„Theo Angell & The Tabernacle Hillside“

Singers – „Auraplinth“ Wenn sich unter deinem Bett die verwaisenden Mäusekinder aus Brot und Staub eine Ukulele bauen, um auf ihr an der Schwelle zur Ohnmacht einen Kleinholz verzehrenden Rhythmus zu klopfen. Dann hörst du die im Tunnel einatmenden Gesänge eines zwielichtigen Murmlers aus Übersee.

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