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Queen-Biopic: Wer soll Freddie Mercury spielen?

Wenn man den drei verbliebenden Mitglieder der Rockband Queen eines nicht vorwerfen kann, dann die Unfähigkeit nach dem Tod ihres Frontmannes Freddie Mercury noch ordentlich Geld mit dem Werk ihrer Band zu scheffeln. Zahllose „Greatest Hits“, „Best Of“ und andere Compilations, „We Will Rock You“ als Musical und und und… die Merchandise-Maschinerie läuft seit Jahren auf Hochtouren. Und dennoch fehlt in der langen Reihe der Gelddruck-Garantien noch etwas: Der Film zur Musik!
Nun ist es nicht so, dass die verbliebenden Queen-Musiker diese Variante ganz einfach vergessen hätten. Im Gegenteil: Seit September 2010 wird an dem Biopic gearbeitet – was sich jedoch vor allem in der Besetzung des verstorbenen Freddie Mercury nicht unbedingt als einfach gestaltet.
Lange Zeit galt Sacha Baron Cohen als Top-Favorit auf die Rolle. Der britische Schauspieler und Komiker hatte nach Differenzen mit Brian May, John Deacon und Roger Taylor jedoch abgesagt. Taylor erklärte in einer BBC-Talkshow nun, warum es zur Absage kam: „Wir hatten am Ende das Gefühl, dass Sacha wahrscheinlich nicht der Richtige war. Wir wollen nicht, dass die Leute amüsiert werden, wir wollen die Leute bewegen.“
Gleichzeitig präsentierte der Schlagzeuger in der Talkshow einen neuen Favoriten der Band. Auf Nachfrage, ob dieser Favorit der britische Schauspieler Ben Whishaw sei, sagte Taylor viel- und nichtssagend: „Wir hoffen es.“
Ben Whishaw ist einem breitem Publikum hierzulande vor allem durch die Literaturverfilmung von „Das Parfüm“, in der er die Hauptrolle des Jean-Baptiste Grenouille spielt, bekannt geworden. Im 2012er-James Bond „Skyfall“ war Whishaw in der Rolle von Q zu sehen (Szenenfoto).
Gerüchten, das Biopic über Queen und Freddie Mercury, läge nach der Absage von Sacha Baron Cohen nun auf Eis, erteilte auch Produzent Graham Spy eine Absage. Das Projekt sei weiterhin sehr lebendig, ließ er verlauten.
Neben Cohen und Whishaw brodelte auch der Name Daniel Radcliffe (Harry Potter) bereits in der Gerüchteküche. Dieser erteilte dem Projekt inzwischen jedoch auch eine Absage: „Für die Rolle bin ich komplett ungeeignet.“

Foto: 2012 Sony Pictures Releasing GmbH

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