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Robert Plant und Alison Kraus sind die Grammy-Gewinner

Alison Kraus und Robert PlantRobert Plant, Ex-Sänger von Led Zeppelin hat zusammen mit der amerikanischen Bluegrass-Queen Alison Kraus fünf Grammys abgeräumt. Für die ungewöhnliche Zusammenarbeit gab es für die CD „Raising Sand“ unter anderem den Preis für das Album des Jahres. „Please Read The Letter“ wurde zudem als beste Single des Jahres gekürt.
Auch als bestes Folkalbum wurde die CD von Plant/Kraus geehrt, sowie in den gewöhnungsbedürftigen Kategorien „Beste Zusammenarbeit von Pop-Sängern“ und „Beste Zusammenarbeit von Country- Sängern„. Was soll’s? Preis ist Preis.
Der mit acht Nominierungen als Favorit auf die meisten Grammys ins Rennen gegangene Rapper Lil Wayne bekam am Ende vier Trophäen in die Hände gedrückt – darunter jedoch wenigstens die Auszeichnung für das beste Rap-Album.
Mit sieben Nominierungen in den Abend gestartet, mussten sich Coldplay am Ende mit drei Preisen zufrieden geben. Leadsänger Chris Martin freute sich trotzdem: „So viele Grammys an einem Tag hatten wir noch nie.“
Die Grammys werden vom Verband der US-Musikindustrie vergeben und sind die wichtigsten amerikanischen Musikpreise. Insgesamt werden sie für Pop und Klassik in 110 Kategorien vergeben.
Zu den diesjährigen Preisträgern gehören zum wiederholten Male auch die Berliner Philharmoniker, die den Preis zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin für die Aufnahme des Choralwerks „Symphony of Psalms“ erhielten.
Auch der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer durfte sich über einen Grammy freuen. Ausgezeichnet wurde er für die Musik zum Film „The Dark Knight„.

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