Konzerte & Party

Selig in der C-Halle

Selig

In den 1990er Jahren waren sie unumstritten eine der größten Bands Deutschlands. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt und der Nachfolge-CD „Hier“ stürmten Selig die Charts, um schließlich am eigenen Medienhype zu zerbrechen. Der dritte Tonträger „Blender“ wurde von der Kritik als ebensolcher verrissen und führte im Januar 1999 zur Auflösung der Band. Fortan suchten Jan Plewka, Christian Neander und Co. ihre Selbstverwirklichung in diversen Solo-Projekten. Doch weder Kungfu (Neander) noch Zinoba und TempEau (Plewka) konnten auch nur annähernd an die kommerziellen Erfolge von Selig anknüpfen und so rauften sich die beiden musikalischen Selig-Köpfe 2007 wieder zusammen und vermeldeten Anfang 2008 die Wiedervereinigung ihrer Band.
Im März 2009 folgte dann auch ein neues Album. Mit „Und endlich unendlich“ verließen die Hamburger die poppigen Pfade, die sie für „Blender“ eingeschlagen hatten, kehrten zu ihren musikalischen Wurzeln aus Grunge- und Alternative-Elementen zurück und erweiterten den eigenen Stil um Einflüsse aus Blues, Pop, Funk und sogar Soul. Selig waren wieder da und feierten mit Platz fünf in den deutschen Album-Charts die beste Platzierung in der Bandgeschichte. Auch die Comeback-Tour wurde zu einem großen Erfolg und bescherte den Musikern überall ausverkaufte Hallen.
Nur ein gutes Jahr nach dem Comeback ließen Selig Anfang Oktober 2010 mit „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ ein weiteres Album folgen, welches sie nun seit Mitte November auf Tour durch Österreich, die Schweiz und Deutschland präsentieren.

Text: Martin Zeising

Foto: Mathias Bothor

Selig, C-Halle, Mo 13.12., 20 Uhr, 31,50 Euro

Lesen Sie hier: Ein Interview mit Selig zum Comeback 2009

 

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