Konzerte & Party

„Sometree“ im Babylon Mitte

SometreeNein, sie haben es sich nie leicht gemacht. Ihren Hörern auch nicht. Warum sie in ihren Songs oftmals nur über Umwege zum Ziel kommen, bleibt ihr Geheimnis. Wenn man so will: ihr Erfolgsgeheimnis. Denn genau diese sperrige Verkopftheit ihres Post-Rocks zeichnet sie aus. Jeder weiß, wie Wut und Melancholie sich anfühlen – Sometree wissen scheinbar auch, wie sie klingen. Wie im wahren Leben ist es dieses oftmals anstrengende Wechselspiel, dass das Repertoire der Band charakterisiert, deren Mitglieder größtenteils in Berlin leben.
Die musikalische Sozialisation mit Radiohead und Metallica hört man heute nur noch bedingt, ihre Tracks spielen mit inszenierten Dissonanzen. Und manchmal scheint es, als wollten sie en passant beweisen, dass sie  auch subtil mit Harmonie glänzen können. Wahrscheinlich gilt das auch für ihr im September erscheinendes viertes Album namens „Yonder„, produziert von Tobias Siebert (Klez.e). Schon jetzt, lange vor dem Re­lease, wird im Kino Babylon ein Dokumentarfilm von Marc Helfers über die Geschichte des Quartetts gezeigt, ehe Sometree die neuen Songs mit Gastsängern wie Kons­tantin Gropper (Get Well Soon) oder Aydo Abay (Ex-Black­mail) aufführen, inklusive eines eigens engagierten Streicher- und Bläser­aufgebots gemeinsam mit dem Berliner Frauenchor Ad Libitum.

Text: Jan Schimmang

Foto: Sven Grot

Sometree & Gäste
, Kino Babylon, Fr 31.7., 21 Uhr, VVK: 13 Euro

Tickets unter www.tip-berlin.de/tickets

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