Konzerte & Party

„The Sword“ im Magnet Club

The Sword

Mit massiven Raumkreuzer-Riffs, die einem Metal-Meteoritenschauer über den Rücken jagen, trumpfen The Sword auf ihrem dritten Album „Warp Riders“ auf. Dazu noch ein sahniges Science-Fiction-Story-Konzept als thematisches Korsett, und schon hatten all diejenigen Stoner-Rock-Fans, die ihre Tage und Nächte gern in verdunkelten Räumen mit Lavalampen und im flackernden Fernsehlicht der „Kampfstern Galactica“-Komplett-Staffel verbringen, im letzten Jahr einen neuen Lieblings-Soundtrack gefunden. Einziger Grund, überhaupt noch aus dem Haus zu gehen, wären im November die Livekonzerte der Band aus Austin, Texas  gewesen. Doch diese fielen aufgrund des ausgestiegenen Schlagzeugers ins Wasser. Nun haben die coolsten Weltraum-Wirrköpfe des harten Rock mit Ersatzdrummer an Bord doch noch ihren Weg nach Europa gefunden. Eine gute Gelegenheit, um die  wohlwollenden Black-Sabbath-Vergleiche live einer genaueren Überprüfung zu unterziehen. Denn auch wenn The Sword inhaltlich gerne in kosmische Fantasy-Universen driften, strotzt ihr bodenständig bauchiger Hardrock nur so vor klassischem Siebziger-Retro-Charme. Für den kribbelnden Kurztrip per Hyperantrieb in die Zwischenwelt von Heavy Metal und Post-Hippietum gibt es derzeit kaum eine bessere Reisegruppe als The Sword.

Text: Frank Thiessies

The Sword, Magnet Club, Mo 2.5., 21 Uhr, VVK: 20 Euro

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