Konzerte & Party

Tame Impala

Tame Impala

„Yes, I’m changing“ heißt ein Stück auf Tame Impalas jüngstem Album „Currents“. Geschrieben hat es Bandkopf Kevin Parker nach einer Trennung und der daraus folgenden Rückkehr von seiner zeitweiligen Heimat Paris gen Perth. In dem Song sinniert der 30-Jährige über die Natürlichkeit von Endpunkten und Neuanfängen, Schmerz und Verletzungen eingeschlossen. Der „Alles fließt“-Gedanke prägt Parkers musikalische Ästhetik. In Tame Impalas von experimentellen Effekten, Samples und Echoschwaden geprägten Sound lässt sich tief einsinken, ähnlich wie in den psychedelischen Klangbädern der Beatles oder Pink Floyds. Musik als Ticket in höhere Sphären zu verstehen, funktionierte auf dem von E-Gitarren geprägten Banddebüt „Innerspeaker“ genauso schön wie auf dem Synth-satten Nachfolger „Lonerism“. Aber auch Parkers Hinwendung zur Tanzfläche kommt nun nicht überraschend, schlummerten unter seinen verschwommenen Texturen doch immer auch große Melodien und Grooves.    


Text:
Ulrike Rechel

Foto: Matt Sav

Columbiahalle Columbiadamm 13-21, Tempelhof, Mo 8.2., 20 Uhr, ausverkauft

Mehr über Cookies erfahren