Konzerte & Party

The Drums im Postbahnhof

The DrumsDieses Quartett ist die Überraschung des Jahres. Jeder feiert The Drums aus New York, besonders die Briten. „Da läuft bei der BBC erst ein Song von Muse und danach tatsächlich ‚Best Friend‘ von uns. Das ist wirklich bizarr. Erst dieses hochproduzierte Monster, dann ein Stück, das wir in Florida in einem Raum mit Stockbett auf einer billigen Bandmaschine aufgenommen haben und nie von einem Produzenten angerührt wurde“, wundert sich Jonathan Pierce. Der Sänger hat auch schon mal andere Zeiten erlebt. Vor fünf Jahren machte er mit der Band Elkland elektronische Popmusik. Das Projekt scheiterte vorschnell an zu viel Einflussnahme von der Plattenfirma. Pierce schlug sich dann in New York mit Gelegenheitsjobs durch und begrub den Musikertraum. Bis sich sein alter Kumpel, Gitarrist und Factory-Records-Fan Jacob Graham, meldete. Bei ihrem Aufenthalt in Florida verliebten sich Pierce und Graham zum ersten Mal in die Girlgroups der frühen Sechziger. Pierce und Graham beschlossen, aus beiden Vorlieben eine Mischung zu kreieren: „Andere Bands haben einen Namen, der aus zwanzig Worten besteht, und schreiben Songs, die zwölf Minuten dauern. Wir nennen uns schlicht The Drums, beschränken uns auf drei Minuten und singen über einfache Dinge des Lebens wie Liebe oder Verlust. Man muss nicht immer alles verkomplizieren.“

 

Text: Thomas Weiland

tip- Bewertung: Fanveranstaltung

The Drums Postbahnhof, Mo. 31.5., 21 Uhr, VVK: 15 Ђ

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