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Foals: Holy Fire

Foals: Holy FireZuletzt wurde kolportiert, dass die englische Indie-Band mit sich unzufrieden war. Es sei ihr einfach nicht gelungen, mehr Funk-Einflüsse zu integrieren. Diesen Schwachpunkt haben die Foals nun korrigiert. Auf ihrem dritten Album stößt man auf kantige Rhythmen und markante Gitarrenläufe, die sich in die Melodien einklinken.
Davon profitieren besonders die Songs „My Number“ und „Late Night“. In „Bad Habit“ steckt das vom Debüt „Antidotes“ bekannte wuchtige Rütteln aus dem Math-Rock. Es kann auch vorkommen, dass erhebliche Härte ins Spiel kommt, etwa in der ausgekoppelten Single „Inhaler“. Nichts von dem wirkt deplatziert. Unter der Regie der erfahrenen Studio-Cracks Flood und Alan Moulder haben die Foals ihre Ideen so umgesetzt, dass alles zusammen Sinn macht.

Text: Thomas Weiland

tip-Bewertung: Hörenswert (5/6)

Foals, Holy Fire (Transgressive Rec. / Warner)

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