Tonträger

Ratatat

CoverIhr letztes Album nannten sie „Classics“. Damit hatten Evan Mast und Mike Stroud alias Ratatat seinerzeit etwas hoch gegriffen.In Wahrheit liefern die Instrumentalmusiker aus der Nähe von New York erst jetzt den angekündigten großen Job ab.

Ihre Kunst besteht darin, dass sie Phrasierungen aus Prog-Rock, Klassik oder Filmmusik so lange mit wechselnden elektronischen Sounds, perkussiven Elementen und Dance-Beats versetzen, bis daraus am Ende eine sehr eigene Art von Pop wird.

Manchmal hat man das Gefühl, in einem Track gleichzeitig Air, Keith Emerson oder Lee „Scratch“ Perry zu hören. Gesang würde da nur stören.

(XL/Indigo)

Text: Thomas Weiland

 

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