Konzerte & Party

Und bitte nicht vergessen!

„Wort zum Sonntag“ (1987)
Weil Johnny Thunders schon lange tot ist und die Hosen nicht totzukriegen sind …
Eric Landmann (Manager der Beasteaks)

„Opel-Gang“ (1983)
Der Song erinnert an unbeschwerte Jugendzeiten. Während ich meine erste Platte von Die Ärzte auf dem Plattenteller rotieren ließ, schallten aus dem Zimmer meines großen Bruders Die Toten Hosen. Brüderchen war damals mit einem Kadett D unterwegs.
Alex Fughoff (tip)

„Innen alles neu“ (2008)

Weil es so ehrlich ist und direkt aus dem Innersten heraus geschrieben scheint. Das beste Lied über Mitleid, das ich kenne.
Anja Caspary (Radio Eins)

„HipHop Bommi Bop“ (1983)
Mit Fab Five Freddy Love als Gaststar. Da waren die Herren noch frisch, unverbraucht und echte Punks.
Thomas Weiland (tip)

„ülüsü“ (1983)
Das ist eine echt schwere Frage. Die Band hat viele geile Tracks. Ich liebe Campinos Lyrics, so geistreich und immer mit einer Message – auch wenn sie manchmal versteckt ist. Aber „ülüsü“ würde ich gerne wieder live hören. Es ist ein Track von ihrem großartigen Debütalbum von 1983. Ich hatte damals die Ehre, DTH live zu mixen, und es war immer einer meiner favorite songs.
Mark Reeder (Musiker, Produzent, Labelchef)

„Auflösen“ (2008)
Man mag von Campinos Ausflügen ins Schauspielfach halten, was man will. Doch anders hätte er wohl nicht Birgit Minichmayr kennengelernt. So kommen Die Hosen auf ihrer neuen Platte zu ihrem ersten feinfühligen Duett, eine Late-Night-Ballade, nur mit Jazzbesen und Bass unterlegt. Ob Campino für dieses Highlight eigens die Minichmayr einfliegen lässt?
Ulrike Rechel (tip)

„Reisefieber“ (1982)
Als sich die Toten Hosen formierten, hatte die Punkbewegung ihren Zenith zwar längst überschritten, doch das trotzige Aufbegehren gegen die bestehenden Verhältnisse trug immer noch fast märtyrerhafte Züge. Ihre zweite Single „Reisefieber“ beschreibt einen Ausbruchsversuch aus der geistigen Enge der westdeutschen Angestelltenrepublik. Doch es gibt kein Entrinnen: Die Reise endet in dem Wellen der Nordsee.
Heiko Zwirner (tip)

„Liebesspieler“ (1984)
Ich wünsche mir ganz klar die frühen Songs, „Reisefieber“ zum Beispiel. Das hat gerumpelt, da wurden Einsätze verhauen, und die Reime wurden noch ausgewürfelt: „Das Meer rauscht, du bist allein. Es riecht nach Fisch, du willst zufrieden sein.“ So was ist genial! Auch in Ordnung wären „Liebesspieler“ oder „Disco In Moskau“, abhängig vom Pegelstand und der Entfernung zur Box.
Flo Hayler (Betreiber des Ramones Museums Berlin)

„Auswärtsspiel“ (2002)

Eins der seltenen allgemeingültigen Fußballlieder, die wirklich gelungen sind, das jeder Fußballfan unabhängig von seiner Vereinszugehörigkeit nachempfinden kann, das aber blöderweise trotzdem selten in Stadien gespielt wird, weil dort immer der Heimverein die Musik bestimmt.
Hagen Liebing
(tip)

Campino im Interview

Die Toten Hosen in Berlin

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