Die Playlist von

DJ Hell?

Ein Blick auf die aktuellen Playlists der mp3-Player von Musikern. Heute verrät uns DJ Hell, der am 2.April im Kit Kat Club auflegt, was er auf den Ohren hat.

DJ HellBryan Ferry – „Dance Away“ und David Bowie – „Fashion“
Bowie und Ferry sind seit jeher große Inspirationsquellen für mich, ihre artifiziellen Stilisierungen sind bis heute unerreicht, sie umweht immer noch die gewisse Aura des extrem Charismatischen, und musikalisch waren sie bis auf ein paar Ausnahmen immer Avantgarde.

Minitel Rose – „Better Days Part 2“
Super Catwalk-Musik. Habe ich auch während der letzten Michalsky-Show bei der Fashion Week gespielt.

Nina Hagen – „Auf’m Friedhof“
Exaltierter kann man sich ja kaum inszenieren, sicherlich nervte das manc­h­mal, aber sie ist halt ein Gesamtkunstwerk, das einem nicht egal sein kann. „Auf’m Friedhof“ vom ersten Album ist mein Lieblingssong von ihr, schriller New Wave aus Deutschland. Das war damals ziemlich aufsehenerregend. Ist es heute eigentlich immer noch.

Ricky Shayne – „Mamie Blue“
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit deutschen Liedern, ich vermeide bewusst den Ausdruck Schlager, er trivialisiert mir zu sehr. Es gab in den 60er und 70er großartige Produktionen, die erst mit der Distanz von mehreren Jahrzehnten vorurteilsfrei gehört, ihre künstlerische Wertigkeit entfalten, wie z.B. „Mamie Blue“ von Ricky Shayne. Das hat viel mehr mit der Intensität des französischen Chansons zu tun als mit einem „Schlagermove“. Ich werde mich weiterhin dem Thema „Deutschen Chanson“ widmen. Mal sehen was mir dazu noch einfällt …

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