Konzerte & Party

The Whitest Boy Alive gehen getrennte Wege

The Whitest Boy Alive

Der Aufstieg war rasant und irgendwie verband man die Musik von The Whitest Boy Alive auch immer mit Berlin. Das mag an der Tatsache liegen, dass Bandkopf Erlend Шye seine Zelte zwischenzeitlich in der deutschen Hauptstadt aufgeschlagen hatte, aber auch daran, dass das Band-Projekt ursprünglich sehr elektronisch daher kam und erst mit Erscheinen des Debüt-Albums „Dreams“ (2006) auch konventionelle Instrumente Einzug ins Klangbild des Quartetts hielten.
Seit dem zweiten Album „Rules“ aus dem Jahr 2009 warteten die Fans der Band nun auf neues Material von Шye & Co. Seit Montag (02.06.) weiß man nun: Das Warten ist vergeblich. Auf ihrer facebook-Seite verkündeten The Whitest Boy Alive kurz und knapp das Ende der Band. Hier heißt es: „Liebe Fans. Wir komponieren und spielen nicht weiter als The Whitest Boy Alive. Die Regeln, die wir uns selbst machten, wurden zum goldenen Käfig. Danke für die Ünterstützung und Liebe, die wir über die Jahre erfahren haben.“
Im Original auf Englisch liest sich der Abschied wie ein Rückblick auf die eigene Karriere: „Dear Fans. We are no longer composing or playing together as The Whitest Boy Alive. The Rules we made for ourself became a Golden Cage. Thanks for all the support and love we have received during the years.“

Foto: Lars Borges

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