Konzerte & Party

„Wien Pop“ – Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte

Wien Pop

„Das Schönste jetzt in Wien, ist der Schnellzug nach Berlin“, hieß es 1982 in einem Song der Gruppe „Blümchen Blau“, deren Album „Wie die Tiere“ ein absoluter Höhepunkt der „Neuen Österreichischen Welle“ war. Eine solche hat es offiziell nie gegeben, de facto aber war Wien immer schon und lange vor Kruder & Dorfmeister oder Mego eine Hauptstadt des Pop. Ein voluminöser Band dokumentiert dies nun mehr als nur überzeugend: „Wien Pop“ ist eine „oral history“, von Wolfgang Ambros („Da Hofa war’s“) über Drahdiwaberl und den Disco-Mozart Falco bis zu Electric Indigo oder Fennesz – Züge fahren eben nicht immer nur weg, sondern kommen auch an.

Text: Bert Rebhandl

Wien Pop
Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte erzählt von 130 Protagonisten, von Walter Gröbchen?/?Thomas Mießgang?/?Gerhard Stöger?/?Florian Obkircher, Falter Verlag, Wien 2013, 400 Seiten, 39,90 Euro

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