Konzerte & Party

Wir sind Helden sind „erst mal raus“

Wir sind Helden

Es war ein steiler, schneller Weg nach oben: Mit ihrer ersten CD „Die Reklamation“ trafen „Wir sind Helden“ 2003 den Zahn der Zeit und wurden von Kritikern und Publikum gleichermaßen in den Himmel gelobt. Neuer, frecher, deutschsprachiger Indie-Pop – es schien, als hätte unsere Republik nur darauf gewartet.
Neun Jahre und fünf Alben später hat sich die Band um Sängerin Judith Holofernes nun verabschiedet. Unter der Überschrift „Wir sind erst mal raus“ kündigt das Quartett auf seiner Homepage eine Pause von unbestimmter Länge an. Wörtlich heißt es auf www.wirsindhelden.de: „‚Wir sind erst mal raus‘ heißt: diese uns sehr liebe,
wunder­schö­ne, be­scheu­er­te Band pau­siert auf un­bestimm­te Zeit.
Wir alle hän­gen sehr an die­sem, un­se­rem ge­mein­sa­men Baby – und
so haben wir trotz nu­me­ro­ser ech­ter Kin­der, drei­er
Hei­mat­städ­te und di­ver­ser Ab­nut­zungs­er­schei­nun­gen
fest­ge­hal­ten an einem immer un­mög­li­cher wer­den­den
Un­ter­fan­gen – so lange es ging. Und dann noch ein biss­chen län­ger.“
Gleichzeitig betont die Band, dass die Pause nicht bedeute, dass die einzelnen Mitglieder nicht auf anderen Wegen weiter musikalisch aktiv sein werden. Auf gut Deutsch: Sie waren Helden, wollen nun aber als ganz normale Menschen weiter Musik machen.

Foto: EnemyOfTheState / Creative Commons

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