Konzerte & Party

YouTube-Konkurrenz VEVO am Start

Fettes Brot

Wer kennt das nicht… man hört irgendwo eine Band oder einen Musiker, kriegt von Freunden gesagt: „Musste Dir mal anhören“ und kaum hat man den Song zur Vorfreude auf YouTube gefunden, steht da über einem schwarzen Bild mit schrägem Mund nur: „Es tut uns leid…“
Es gibt in Deutschland wohl kaum einen Musikliebhaber, der beim weltgrößten Video-Portal nicht schon auf die Meldung mit der fehlenden GEMA-Freigabe gestoßen ist. Irgendwie provinziell das Ganze…..
Seit dem 01. Oktober gibt es für frustrierte YouTube-Nutzer eine ernstzunehmende Alternative. Der US-Anbieter VEVO ist nun auch in Deutschland online und im Gegensatz zur Konkurrenz aus dem Hause google, hat sich der Betreiber mit den Damen und Herren der Musikverwertungsgesellschaft in unserem Lande einigen können.
Sucht man einen Song oder eine Band auf dem neuen Portal also vergebens, liegt das in diesem Fall also nicht an der GEMA, sondern daran, dass 75.000 Musikvideos zwar zum Start schon eine ganz anständige Anzahl ist, jedoch keineswegs auch nur annähernd umfangreich genannt werden kann.
Doch was nicht ist, kann ja noch werden und daran arbeiten die Betreiber der Plattform mit Hochdruck. Noch dazu gibt es einige Videos exklusiv auf der VEVO. Mit Start der Plattform gibt es z.B. das neue Video der Hamburger Rap-Formation Fettes Brot (Foto) zu „Kannste kommen“ exklusiv hier. Nur zwei Tage später kommt bereits das nächste Video der Band mit „Echo“ und am Tag vor dem deutschen Einheitstag kann man Britney Spears neuestes Video „Work Bitch“ exklusiv auf VEVO sehen. Weitere exklusive Premieren folgen jeden Tag im gesamten Oktober in der Reihe „31 Originals“.
Neben aktuellen Musikvideos findet man auf VEVO auch andere Sendeformate – wie z.B. das Musiker-trifft-Fan-Format „Go Show“ oder die Nachwuchssendung „Lift“. Ein „Rund-um-die-Uhr-Musik-Fernsehen“ im Internet soll noch folgen.
Alles in allem also durchaus eine wachsende Konkurrenz zu YouTube – mit dem Unterschied, dass man bei VEVO selbst keine Videos hochladen kann, die Zielgruppe der Kreativen also nur dann angesprochen wird, wenn sie selbst einmal konsumieren will…. 

So, jetzt aber: www.vevo.com

Foto: Alice Wiegand / Creative Commons

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