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Abriss des Schimmelpfeng- Hauses fast beendet

RuineSchimmelpfengMit seiner eigentümlichen architektonischen Gestalt war das denkmalgeschützte Schimmelpfeng-Haus mehr als fünf Jahrzehnte Bestandteil des Breitscheidplatzes.
Das Brückenhaus über der Kantstraße blockierte aber auch den Blick zur Gedächtniskirche und in die Kantstraße. Es hemmte die angrenzenden Blockbereiche in ihrer funktionalen Entwicklung und ließ sie zu einer städtebaulich toten Zone werden. Zusätzlich verschattete das Gebäude die Straße und den Platz und behinderte die Belichtung seiner Umgebung.

Mit dem Abriss des Schimmelpfeng-Hauses wird vollzogen, was vor 14 Jahren mit dem Konzept „Türme und Gärten für die City West“ begann. Architekt Prof. Christoph Langhof setzte sich damals zum Ziel, die unbefriedigende stadträumliche Situation rund um das Schimmelfpeng-Haus (indem er damals auch sein Büro hatte) deutlich zu verbessern. Eine stadthistorische Expertise von Prof. Dr. Wolfgang Schäche (einer der renommiertesten Architekturhistoriker Deutschlands, Professor an der TFH Berlin und Leiter des Büros für Architektur und Stadtforschung Berlin) unterstützte Langhofs Konzept.

Dieser Meinung schloss sich die Politik an und rang sich 1999 dazu durch, das Schimmelpfeng-Haus aus dem Denkmalschutz zu entlassen und den Abriss zu ermöglichen. Vor allem Klaus Wowereit als Fraktionsvorsitzender seiner Partei und der damalige Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, stellten sich hinter den Abrissbeschluss. Ingeborg Junge-Reyer, die nachfolgende Senatorin für Stadtentwicklung, hielt an den Plänen fest.

In wenigen Tagen wird das Ziel erreicht und der Abriss vollendet sein.

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