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AirBnB soll Eigentümer von Ferienwohnungen offenlegen

AirBnB soll Eigentümer der Ferienwohnung offenlegen

Über Internet-Plattformen wie AirBnB, Wimdu und 9flats können Privatpersonen ihre Wohnungen an Touristen vermieten – was sich besonders in Großstädten wie Berlin als gewinnbringendes Geschäft herausgestellt hat. Seit einiger Zeit werden Stimmen gegen dieses Gebahren laut, da sie den Berlinern und solchen, die es werden wollen, Wohnraum wegnehmen. Allein um den Kreuzberger Bergmannkiez werden auf AirBnB mehr als 200 Wohnungen angeboten. Mit dem nun verschärften Zweckentfremdungsverbot soll dagegen effektiver vorgegangen werden.
Bereits zum 1. Mai 2014 ist das sogenannte Zweckentfremdungsverbot in Kraft getreten, jedoch blieb die gewünschte Wirkung leider aus. Mit der Verschärfung des Gesetzes sollen die Internetplattformen zur Verfolgung der illegal angebotenen Ferienwohnung beitragen, indem sie verpflichtet sind, Auskunft über die Anbieter des Wohnraums zu geben. Mit dieser stärkeren Kontrolle soll verhindert werden, dass Zweitwohnungen ohne entsprechende Genehmigung als Ferienwohnung angeboten werden.
Dem Senat ist bewusst, dass sich die Lage nicht vom einen auf den anderen Tag ändern wird, es brauche Zeit die vielen Anträge zu bearbeiten. Auf langer Sicht hingegen soll der Verschärfung des Gesetzes den Wohnungsmarkt aber entspannen. Der Änderungsentwurf wurde bereits vom Senat sowie vom Rat der Bürgermeister abgesegnet und nun dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.
 
Text:
GCM

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