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Akademie der Künste eröffnet Schlingensief-Archiv

schlingensief__c_Aino_laberenzNoch zu seinen Lebzeiten hat Christoph Schlingensief (1960-2010) sein Archiv der Akademie übergeben. Es umfasst über 40 Regalmeter, der umfangreichste Teil des Bestandes besteht aus audiovisuellen Medien. Der Archivbestand beinhaltet neben Plakaten, Korrespondenz, Programmheften und Fotos die Produktionsunterlagen zu einigen seiner Filme und Inszenierungen, von der Konzeptionsskizze bis zur Presse-Resonanz und Fan-Post, darunter auch diverse Requisiten sowie Werbe-Artikel zu einzelnen Aktionen (Chance 2000, Aktion 18). Der große Bestand an audiovisuellen Medien gibt Einblick in seine Arbeitsweise und über seine Interessen. Seine umfassende „Filmbibliothek“ verweist nicht nur auf Filme anderer Regisseure, die ihm wichtig waren, sondern zeigt außerdem, welche Themen und Textpassagen Schlingensief in sein eigenes Werk integrierte und weiterverarbeitete.
Anlässlich der Eröffnung des Archivs für die interessierte Öffentlichkeit und Wissenschaft stellt Aino Laberenz am 3. November das von ihr herausgegebene Buch „Ich weiß, ich war’s“ in der Akademie der Künste am Hanseatenweg vor, aus dem Martin Wuttke Auszüge liest. Wegbegleiter und Kollegen berichten über ihre Begegnung und Arbeit mit Christoph Schlingensief. Ehrengast ist Patti Smith. Begleitend zur Veranstaltung wird in Vitrinen Originalmaterial aus dem Archiv präsentiert.

 

Foto: Aino Laberenz

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