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Aktion für Asylbewerber

Oranienplatz

„Flucht ist kein Verbrechen“, findet die Punkband Die Toten Hosen und sammelte im vergangenen Jahr 30?000 Unterschriften gegen die europäische Abschottungspolitik. Seit Flüchtlinge am Oranienplatz für Aufmerksamkeit sorgten, erfuhren diese zunehmend Unterstützung von Kulturschaffenden. Michael Ruf und Anna-Katharina Schröder zeigten im Heimathafen ihre Stücke „Asyl-Monologe“ beziehungsweise „Grenzfaelle“. Berliner Studenten verfassten mit Flüchtlingen ein aufklärerisches Kochbuch. Und der Fotograf Harald Geil schuf Porträts von Asylbewerbern für Wandprojektionen. Wegen der Räumung des Oranienplatzes im April gingen die Kreativen nun erst recht in die Offensive. Unter dem Motto „Roses for Refugees“ treten dort nun täglich Rapper wie Kaveh, Poetry Slammer wie Philipp Khabo Koepsell oder Performer wie Alexander Karschnia auf.    

Text: EA

Foto: Susan Schiedlofsky

Roses for Refugees, Oranienplatz, täglich ab etwa 18 Uhr, ca. 30 Min.

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