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Andrea Breth: Frei für den Moment“

Andrea Breth_Frei_fuer_den_MomentAndrea Breth ist als Regisseurin eine genaue, aufmerk­same, nie routinierte Erkunderin von Menschen und Stücken.
Weil sie ihre Arbeit zu ernst nimmt, um mit ihr einfach Trends und Moden zu bedienen, gilt sie kurioserweise als konservativ. Und weil sie wenig Lust hat, die PR-Maschinerie dauernd mit launigen Interviews zu bedienen, gilt sie als elitär. Irene Bazinger, Theaterkritikerin der „FAZ“, ließ sich davon nicht abschrecken. Sie traf Breth in Wien zu vielen langen Gesprächen über ihr Leben und ihre Kunst. Bazinger will es wissen: Sie fragt nach Probenprozessen und einzelnen Inszenierungen, nach Tschechow und Dostojewski, nach Breths Depressionen und nach ihrer Homosexualität. Und Breth gibt Auskunft: klug, offen, uneitel.
Wer mehr über das Theater erfahren will, muss dieses Buch lesen.

Text: Peter Laudenbach

Andrea Breth „Frei für den Moment“, Rotbuch Verlag, 192 Seiten, 19,90 Ђ,
Buchpräsentation mit Andrea Breth und Irene Bazinger, So 22.3., 11 Uhr, Berliner Ensemble, Foyer

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