Ausstellungen

„Art Week“ soll Kunstmesse ersetzen

art_week_berlinDiese war im letzten Jahr überraschend abgesagt worden, da sich die Berliner Messegesellschaft nicht auf eine Fusion mit der privat organisierten art berlin contemporary einigen konnte. In einer bisher einmaligen Zusammenarbeit wollen jetzt private Galerien und öffentliche Kulturinstitutionen in Berlin den Kunststandort international stärken. Die Berlin Art Week soll die Aktivitäten zahlreicher Veranstalter bündeln und Sammler und Kunstliebhaber aus aller Welt anziehen. „Die Berlin Art Week ist unsere Antwort auf die zunehmende Standortkonkurrenz auf dem internationalen Kunstmarkt. Sie wird dafür sorgen, dass der Kunstmarktstandort Berlin im Herbst auch weiterhin einen festen Platz im Terminkalender nationaler und internationaler Kunstliebhaber hat,“ erklärte Sybille von Obernitz, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, am Mittwoch bei der Vorstellung der Berlin Art Week. Etwa 100 Galerien sowie große Institutionen zeitgenössischer Kunst wie die Neue Nationalgalerie oder der Hamburger Bahnhof werden sich am Kunstevent beteiligen. Unter anderem ist eine Messe in einem Hangar auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof geplant. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft fördert das Projekt eigenen Angaben zufolge mit einer Summe von 250.000 Euro.

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