Ausstellungen

Ausstellung: „Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft“

Alltag Einheit

Wenn ein Land aufhört zu existieren, sind da immer noch seine Menschen. Und für die bedeutet der Übergang in eine neue Gesellschaft mehr als eine andere Währung und neue Jeans. Die sozialen und kulturellen Veränderungen der ersten Nachwendejahre waren so tiefgreifend, dass sie die Lebenswege bis in die Gegenwart zeichnen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Alltag im jungen vereinten Deutschland. Neben Fotos und Briefen erzählen vor allem die Gegenstände deutsch-deutsche Geschichte: die erste vom Westgeld gekaufte Barbiepuppe, ein Karteigerät der Stasi oder aber das verbrannte Telefon (Abb.) aus einem der Häuser, die bei dem rechtsextremen Anschlag in Mölln in Flammen aufgingen.

Foto: Sebastian Ahlers

Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft, Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, Mitte, Mo–So 10–18 Uhr, ?27.5.15–3.1.16.

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