Galerien und Museen

Kunst und Ausstellungen in Berlin: Diese 12 möchten wir nicht verpassen

Jetzt ist die beste Jahreszeit für Kunst und Ausstellungen in Berlin. Im Nachklang der Berlin Art Week kann man so viele hervorragende Ausstellungen sehen wie nie sonst – und es ist nicht mehr ganz so voll.

Schon mal von Leon Spilliaert gehört, dem Maler, der das Atelier nur bei Nacht verließ? Oder von Anna Uddenberg und ihren sexuell mega-aufgeladenen, taffen Skulpturen? 12 Kunst-Tipps für alle, die die Welt nicht nur im Rechner sehen wollen.


Hammer: „Dekadenz und dunkle Träume“ in der Alten Nationalgalerie

Kunst und Ausstellungen in Berlin: James Ensor, Das malende Skelett
James Ensor, Das malende Skelett, 1896, Öl auf Holz, 37,3 x 45,3 cm, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten, Antwerpen. Foto: Hugo Maertens / James Ensor / Royal Museum of Fine Arts Antwerp / Courtesy LUKAS – ART IN FLANDERS (www.lukasweb.be)

Die Ausstellung der Stunde: So düster wie die Netflix-Serie „Dark“, so unheimlich wie „Stranger Things“, so geheimnisvoll wie die Filme von Alfred Hitchcock: Wie konnte man den Belgischen Symbolismus einfach nicht kennen. Diese Lücke füllt nun die Ausstellung „Dekadenz und dunkle Träume“, die wird den guten Beziehungen von Ralph Gleis verdanken. Der Direktor der Alten Nationalgalerie hat in Belgien gearbeitet und seinen Kontakten ist es zu verdanken, dass nun 200 Werke dieser Strömung um 1900 in Berlin zu sehen sind. Arnold Böcklins „Die Toteninsel“, das ist der verrätselt-morbide Ton, den zeitgleich im katholischen Belgien Fernand Khnopff, James Ensor, William Degouve de Nuncques und Léon Spilliaert anschlugen. Letzter verließ das Haus nur in der Nacht. Hammer!

  • Alte Nationalgalerie Bodestr. 1-3, Mitte, 18.9.2020.– 17.1.2021, Di–So 10–18 Uhr, 12/6 €, bis 18 J. frei

11. Berlin Biennale

Detail aus einem Wandschirm von Malgorzata Migras-Tas. Foto: Stefanie Dörre
Detail aus einem Wandschirm von Malgorzata Migras-Tas. Foto: Stefanie Dörre

Man kann ja viele Ausstellungen verpassen. Diese aber nicht, wenn man sich für Kunst und Ausstellungen in Berlin interessiert. Noch nie war die Berlin Biennale so erzählerisch, zugewandt und solidarisch wie in ihrer 11. Ausgabe. Die meisten Namen der Künstler*innen kennt man hier in Berlin nicht, denn sie leben nicht based in Berlin, sondern beispielsweise in Südamerika oder Polen, wie Malgarzata Migras-Tas, die einen Wandschirm voller Frauen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, genäht hat. Ihre Großmutter ist zu sehen, ihre Mutter. Das ist ganz weit weg von der Protzkunst oder der Provokationskunst, die ja auf Dauer unheimlich langweilen. Hingehen!

  • Kunst-Werke, Gropius Bau, daadgalerie, ExRotraprint, bis 1.11., alle Adressen und Öffnungszeiten siehe 11.berlinbiennale.de

Harald Hauswald

Kunst und Ausstellungen in Berlin: Harald Hauswald, Konzert von Big Country, Radrennbahn, Weißensee, Berlin, 1988. Foto: Harald Hauswald / OSTKREUZ / Bundesstiftung Aufarbeitung
Harald Hauswald, Konzert von Big Country, Radrennbahn, Weißensee, Berlin, 1988. Foto: Harald Hauswald / OSTKREUZ / Bundesstiftung Aufarbeitung

In 100 Jahren, wenn kleine Zeitzeugen mehr leben, die über die DDR berichten können, wird es immer noch die Fotografien von Harald Hauswald geben. In Radebeul geboren, zog Hauswald in den 70er Jahren nach Berlin. Wo immer er hinging, immer hatte er die Kamera dabei. Und wurde von der Stasi bespitzelt, sogar seine Tochter wurde für ein halbes Jahr in ein Heim gesteckt, weil er in einem West-Verlag einen Bildband veröffentlichte. Der Autodidakt Hauswald hat ein geniales Gespür für Situationen und Bildkomposition. Unbedingt ansehen. Mehr zur Harald Hauswald Retrospektive „Voll das Leben“ findet ihr hier.

  • C/O Berlin Hardenbergstraße 22-24, Charlottenburg, tgl. 11–20 Uhr, 10/6 €, bis 18 J. frei, bis 23.1.2012

Wilhelm Hallen

Ferdinand Kriwets Installation im neuen Ort für Kunst in Wilhelmsruh. Foto: Paul Aidan Perry
Ferdinand Kriwets Installation im neuen Ort für Kunst in Wilhelmsruh. Foto: Paul Aidan Perry

Wilhelmsruh, der Name dieses Ortsteils von – ja echt – Berlin hört sich nicht an, als würde dort jemals irgendein interessanter Mensch vorbeikommen. Aber nein, jetzt gibt es dort ein alte Industriegelände, das mit Kunst bespielt wird. Anna Uddenberg, Ferdinand Kriwets, sogar eine Ausstellung, die den Weg lohnt. Auf dem denkmalgeschützten Gelände einer alten Eisengalerie haben sieben Berlin Galerien zum Rundgang geladen, Alexander levy, BQ, ChertLüdde, Klemm’s, Kraupa-Tuskany Zeidler, Plan B und PSM. Bei den guten Namen kann man sich auf die Qualität der gezeigten Exponate verlassen. Nach diesem Wochenende ist dann allerdings mit der Ausstellung K60 Schluss. Mehr zur Ausstellung in den Wilhelm Hallen lest ihr hier.


Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner

Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, 1892, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, Sammlung Hasso Plattner. Foto: Paul Signac / Sammlung Hasso Plattner
Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, 1892, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, Sammlung Hasso Plattner. Foto: Paul Signac / Sammlung Hasso Plattner

Grandios, dass wir nun so nah in Berlin, in ABC-Ticket-Nähe ein Museum des Impressionismus haben. Das ist jetzt ein bisschen überspitzt, aber natürlich ist das Museum Barberini nun, da es die rund 100 Werke umfassende Sammlung impressionistischer Landschaftsmalerei seines Gründers Hasso Plattner als Dauerleihgabe beherbergt, genau das. In Europa findet man mehr Monets in einem Haus nur in Paris. Und die 34 Gemälde von Claude Monet sind werden flankiert von faszinierenden Arbeiten von Auguste Renoir, Paul Signac oder Maurice de Vlaminck, der schon dem Fauvismus, dem auf den Expressionismus verweisenden „wilden Stil“ angehört. Die wussten, wie man im Hier und Jetzt lebt.

  • Museum Barberini Alter Markt, Humboldtstraße 5-6, 14467 Potsdam, Mi–Mo 10–19 Uhr, 16/10 €, Sa+So 18/10 €

Retrospektive Michael Schmidt im Hamburger Bahnhof

Kunst und Ausstellungen in Berlin: Michael Schmidt, o.T. aus „EIN-HEIT / U-NI-TY“, 1991-94, Bildnachweis: Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt
Michael Schmidt, o.T. aus „EIN-HEIT / U-NI-TY“, 1991-94, Bildnachweis: Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt

Das Leben des Fotografen Michael Schmidt (1945-2014) hätte so in keiner anderen Stadt als Berlin sein können. Als Autodidakt hat er zunächst an der VHS Kreuzberg und Neukölln unterrichtet, wo er die legendäre Werkstatt für Fotografie gründete. Der kalte Krieg machte es möglich, dass er die ganz Großen der amerikanischen Fotografie zu seinen Workshops einladen konnte: Diane Arbus, Larry Clarke, William Egglestone. In der Auseinandersetzung mit ihnen wurde Michael Schmidt, der anfangs vor allem seiner Umgebung, also Kreuzberg und Wedding, mit der Kamera dokumentiere, ein Autoren-Fotograf. In Werkserien ging er die großen Themen der jeweiligen Gegenwart an: „Waffenruhe“, „Ein-heit“ und „Lebensmittel“ bilden den Kern dieser ersten (ernsthaft ersten? ja!) Retrospektive zu seinem Lebenswerk.

  • Hamburger Bahnhof Invalidenstr. 50-51, Tiergarten, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, 10/ erm. 5 €, bis 18 Jahre frei, 23.8.–17.1.

Letzte Chance: „A Slightly Curving Place“ im HKW endet am 20. September

A Slightly Curving Place: Ausstellungsansicht mit Deckenlautsprechern. Foto: Laura Fiorio / HKW
A Slightly Curving Place: Ausstellungsansicht mit Deckenlautsprechern. Foto: Laura Fiorio / HKW

Wie die Welt vor Erfindung der Tonaufnahme geklungen hat, können wir nur ahnen. Doch es gibt Menschen, die nach vergessenen Klängen suchen – wie der indische Autor und Tontechniker Umashankar Manthravadi.
Seine Forschung dient nun als Grundlage für die Schau „A Slightly Curving Place“ im Haus der Kulturen der Welt. Kuratorin Nida Ghouse hat gemeinsam mit Sprecherinnen, Autorinnen und Soundspezialistinnen ein akustisch perfekten Hörraum geschaffen. Über einen zwölfkanaligen Lautsprecher und mehrere Deckenlautsprecher läuft hier eine Text- und Klangcollage. Heutige Erzählungen, historische Tonaufnahmen und Reflexionen über Raum, Klang und Zeit ergeben eine Art Podcast über das moderne und vormoderne Indien, beispielsweise über historische Dörfer und religiöse Stätten, die im Wasser eines Staudamms versanken. CWA

  • Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten, Mi–Mo 14–20 Uhr, Eintritt frei, www.hkw.de, bis 20.9.

Barkow Leibinger im Haus am Waldsee

Dieser Pavillon von Barkow Leibinger, in Anlehnung an eine frühere Arbeit für die Serptentine Gallery London gestaltet, steht im Garten des Haus am Waldsee. Foto: Stefanie Dörre

Sie haben das Total-Hochhaus am Hauptbahnhof entworfen und das Aufbauhaus am Moritzplatz. Ihre Bauten sind also stadtbekannt, der Name ihres Architekturbüros jedoch ist es nicht. Das mag daran liegen, dass Barkow Leibinger sich für jedes Projekt eine neue Gestaltung einfallen lassen und nicht Signature-Architektur liefern, die man immer und immer wiedererkennt. Dabei werden Frank Barkow und Regine Leibinger zur Architektur-Biennale in Venedig ebenso eingeladen wie zur Sommerhaus-Gestaltung der Londoner Serpentine Gallery (Foto). Sicher auch, weil die immer wieder neu mit Materialien experimentieren. Für „Thicket“ haben sie beispielsweise Kleiderbügel umfunktioniert, Nun wird die Arbeit des Berliner Architektenpaares mit der Ausstellung „Revolution of Choice“ vorgestellt. Sehr inspirierend.

  • Haus am Waldsee Argentinische Allee 30, Zehlendorf, Di–So 11–18 Uhr, Eintritt 7/ erm. 5 €, bis 18 Jahre frei, bis 4.10., www.hausamwaldsee.de

„Rohkunstbau“-Ausstellung verlängert

Rohkunstbau 25 Installationsansicht Via Lewandowsky „Au Au“, 2015 Neonlicht, MP3-Player, Zufallsteuerung. Foto: Jan Brockhaus

In diesem Jahr ist ja in der Kultur alles anders, und in diesem Fall sogar besser: Die 25. Ausgabe der traditionellen Sommerausstellung „Rohkunstbau“ ist verlängert worden. Ihr könnt die Schau mit zeitgenössischer Kunst in einem abgerockten Schloss im Umland noch bis 4. Oktober erleben. Deshalb jetzt die dringende Aufforderung, an diesem Woche die Fahrt nach Lieberose zu erwägen. Im dortigen Schloss findet ihr Arbeiten vom who is who der zeitgenössischen Kunstwelt wie Via Lewandowsky, Ayse Erkmen, Leiko Ikemura und Julian Rosefeld. Kuratiert hat die Ausstellung in diesem Jahr erstmals Heike Fuhlbrügge.

  • Schloss Lieberose Schlossplatz 3, 15868 Lieberose/ Spreewald, S+So 12–18 Uhr, 10/7 €, bis 12 J. frei, bis 4.10.

Berlin in der Kunst: Die Ausstellung „Gezeichnete Stadt“ zeigt die Stadt von 1945 bis heute

Kunst und Ausstellungen in Berlin: Tacita Dean: „Architektur – Struktur, Palast I-VI", (2005), Blatt 1 von 6, Bildnachweis: Kai-Annett Becker / Tacita Dean
Tacita Dean: „Architektur – Struktur, Palast I-VI“, (2005), Blatt 1 von 6, Bildnachweis: Kai-Annett Becker / Tacita Dean

Das schnelle, raue, und viel zu häufig unterbewertete Format der Zeichnung passt super zu Berlin. Umso schöner, dass die Berlinische Galerie ihr Archiv durchforstet hat und sich in der neuen Schau auf Berlin-Zeichnungen nach 1945 konzentriert. Da ist Tacita Deans Blick durch die Fenser des Palastes der Republik (Abb.) ebenso zu sehen wie Rainer Fettings farb- und muskelbepackte „Figur and der Mauer“. Die Französin Catherine Bührendt-Métais erkennt 1984 das Surrealistische im Mauerstadt. Tolle filmische Arbeit von KP Brehmer von 1969/70: seine „Walkings“ zeigen ein verdammt räudiges Berlin. Da sind die „Berliner Kinos“ von Arved Dietrich doch deutlich optimistischer. Kunst und Ausstellungen zu Berlin können eben jede Tonlage. Insgesamt geben die Arbeiten von 70 Künstler*innen einen hervorragenden Überblick.

  • Berlinische Galerie Alte Jakobstr. 124-128, Kreuzberg, Mi–Mo 10–18 Uhr, bis 4.1., Eintritt 8/ erm. 5 €

Ikone der Kunstgeschichte: Aby Warburg

Kunst und Ausstellungen in Berlin: Aby Warburg 1929 in Neapel, Foto: The Warburg Institute
Aby Warburg 1929 in Neapel, Foto: The Warburg Institute

Was dieser Mann für die Kunstgeschichte geleistet hat, lässt sich nicht in einem Foto sagen, deshalb seht ihr hier ein Porträt von Aby Warburg. Der nette ältere Herr hat die moderne Ikonologie begründet, sein Hauptwerk ist der legendäre „Bilderatlas Mnemosyne“. Mit der Hilfe von großen Schautafeln, auf die er ausgeschnittene Bilder geklebt hat, hat er die bildgestalterischen Gemeinsamkeiten von Kunst und profanen Bildnissen über Jahrhunderte hinweg in den Blick genommen, beispielsweise die ikonografischen Konstanten von schreitenden Figuren oder von Stand- und Spielbein. Das Haus der Kulturen rekonstruiert die 63 Tafeln des „Bilderatlas“, die Gemäldegalerie zeigt 50 Werke, die Warburg dafür verwandt hat. Eine großartige Zusammenarbeit zwischen den beiden Häusern.

  • Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten, Mi–Mo 12–20 Uhr, 7/ erm. 3 €, bis 18 J. frei, bis 30.11.
  • Gemäldegalerie Matthäikirchplatz, Tiergarten, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, 10/ erm. 5 €, bis 1.11.

Katharina Grosse im Hamburger Bahnhof

Ausstellungsansicht von Katharina Grosses Ausstellung "It Wasn't Us" im Hamburger Bahnhof. Foto: Jens Ziehe / Katharina Grosse / VG Bild-Kunst, Bonn 2020 / Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, London, Tokyo / Gagosian / Galerie
Ausstellungsansicht von Katharina Grosses Ausstellung „It Wasn’t Us“ im Hamburger Bahnhof. Foto: Jens Ziehe / Katharina Grosse / VG Bild-Kunst, Bonn 2020 / Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, London, Tokyo / Gagosian / Galerie

Wer schon bei Katharina Grosse war oder genug über ihre Ausstellung weiß, lässt unseren 12. Tipp einfach aus. Wir jedenfalls freuen uns sehr, dass die in Berlin lebende, weltweit gefragte Künstlerin nun ihre erste große Einzelausstellung in einer Berliner Institution hat. Und was für eine Schau! Selten souverän bespielt Grosse die Große Halle im Hamburger Bahnhof. Im hintersten Teil des Raumes erhebt sich ihr installatives Gemälde wie ein Gebirge, wie ein Eisberg oder wie ein futuristisches Gefährt – scheinbar klein von ferne, riesig aus der Nähe. Und sie hat nicht nur das Innere des Hamburger Bahnhofs in ihre kraftvollen Farben getaucht, sondern ihre dynamischen Farbschleifen setzen sich ins Außengelände fort. Ein starkes Statement.

  • Hamburger Bahnhof Invalidenstr. 50-51, Tiergarten, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, 10/ erm. 5 €, nur mit Zeitfensterticket, buchbar unter www.smb.museum/tickets,  bis 10.1.  

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