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Kunst

Berlin Art Week 2020 & Co.: Für diese Ausstellungen solltet ihr euch jetzt Tickets sichern

Die 11. Berlin Biennale, die Berlin Art Week 2020, das Gallery Weekend und später im Oktober der Europäische Monat der Fotografie (EMOP): Wegen der Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr finden alle großen Kunstereignisse im selben Herbst hintereinanderweg statt.

Während bei Gallery Weekend und EMOP vor allem die einzelnen Veranstalter dafür Sorge tragen, dass in geschlossenen Räumen die Zahl der Besuchenden den Hygieneregeln entsprechen, gibt es bei der 11. Berlin Biennale und der Berlin Art Week 2020 die Möglichkeit, eine Reservierung zu buchen. Wir empfehlen zwölf Veranstaltungen, bei denen es sich auf jeden Fall lohnt.


11. Berlin Biennale vom 5.9. bis 1.11.

Bartolina Xixa, Ramita Seca La Colonialidad Permanente (Trockener Zweig, Die permanente Kolonialität), 2019 HD-Video, Farbe, Ton, 5′07″, Videostill Courtesy & Copyright: Bartolina Xixa

Noch keine Berlin Biennale hat mit so großen Schwierigkeiten kämpfen müssen wie diese. Sogar die Ausgabe 1998, ein geradezu spontaner, preiswerter Akt, hat Künstlerinnen, Kuratorinnen und Besucherinnen aus dem Ausland empfangen können. Das ist 2020 kaum möglich.

Dennoch haben sich die vier Kurator*innen aus Südamerika entschieden, die 11. Berlin Biennale nicht ausfallen zu lassen, sondern vom Frühjahr in den Herbst zu verschieben, wo sie nun die Berlin Art Week 2020 flankiert. Bis zuletzt arbeiten Renata Cervetto, Agustín Pérez Rubio, María Berríos und Lisette Lagnado daran, mit den Teilnehmerinnen Arbeiten pandemiegerecht umzuplanen.

Zehn Gäste in einer Videokabine? Das war gestern. Fracht per Flugzeug, wenn die Flüge abgesagt werden? Das Team hat durchgehalten. Krisentaugliche Eigenschaften haben die Vier bereits in den Vorabschauen der Biennale bei ExRotaprint im Stadtteil Wedding vorgestellt: Bescheidenheit, hohe Aufmerksamkeit für ästhetische Feinheiten und sparsame Materialien sowie ein großes Interesse an Gerechtigkeit, Gesundheit und Gemeinsinn. Beste Voraussetzungen für eine Biennale in der Pandemie.

Das Mutterhaus der Berlin Biennale empfiehlt sich für den Start des Rundgangs: Hier geht es um die Körper von Gesellschaften und Individuen, um das Politische im Physischen. In der Daadgalerie liegt der Schwerpunkt auf alternativer Kleidung, im Gropius Bau wird die Rolle von Museen bei der Festschreibung von Geschichte und Macht thematisiert. Und bei ExRotaprint soll ein Archiv dokumentieren, was hier bei den voran gegangenen Ausstellungen geschah.

  • KW (Kunst-Werke), Auguststraße 69, Mitte, Mi-Mo 11-19 Uhr, Do 11-21 Uhr. Online-Tickets hier.
  • Gropius Bau, Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg, Sa-Mi 10-19 Uhr, Do + Fr 9.-12.9. 10-21 Uhr. Online-Tickets hier.
  • Daadgalerie, Oranienstraße 161, Kreuzberg, Di-So 12-19 Uhr. Ohne Online-Ticket zugänglich
  • ExRotaprint, Bornemannstraße 9, Wedding, Mi-Mo 11-19 Uhr. Ohne Online-Ticket zugänglich

Berliner Festspiele/ Immersion

Berliner Festspiele/ Immersion: Planetariumssaal mit Sternprojektor und Projektion.
Foto: Natalie Toczek

Der mobile Rundbau in Kreuzberg, „Mobile Dome“ genannt, erwies sich 2019 als Publikumsliebling der Berlin Art Week. 2020 steht für die Experimentalreihe „Immersion“ das Zeiss-Großplanetarium bereit. Komponistin Caterina Barbieri und Bildkünstler Ruben Spini, beide aus Italien, bringen hier ihre audiovisuelle Schau „Aurora Wounds“ zur Weltpremiere. Zum Programm zählen auch visuelle Musik von Jan Kounen, Joanie Lemercier sowie neue künstlerische Klangfilme.

  • Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg, Eintritt frei.
  • Premiere: 11.9., 20+22 Uhr
  • Screening: 12-13.9., 14-22 Uhr

Berlinische Galerie bei der Art Week Berlin 2020

Berlin Art Week 2020: Marc Bauer (*1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Foto: Studio Marc Bauer
Marc Bauer (*1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Foto: Studio Marc Bauer

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Groß-Berlin zeigt das Museum 175 Papierarbeiten von rund 70 international bekannten Künstler*innen aus Berlin, unter ihnen Wolf Vostell, K.H. Hödicke und Tacita Dean. Sie zeichnen Berlins Vergangenheit nach: Ein facettenreicher Stilmix von Spätexpressionismus bis Comics lädt zur Auseinandersetzung mit der Stadt ein. Ebenso in Zeichnung arbeitet der GASAG-Preisträger Marc Bauer. Er geht Fragen von Migration, Identität und Gender nach. Und der Film von Wagner & de Burca thematisiert die Bedeutung von Musikgenres für das Selbstverständnis unterschiedlicher Milieus.

  • Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124-128, Kreuzberg, 8/5 Euro, bis 18 Jahre frei, Mi-Mo 10-18 Uhr,
  • Marc Bauer The Blow-Up Regime/ Gasag-Kunstpreis (10.9.-5.4.)
  • Bárbara Wagner und Benjamin de Burca Swinguerra. Videokunst (10.9.-5.10.)
  • Gezeichnete Stadt. Arbeiten auf Papier 1945 bis heute (bis 4.1.)
  • Eröffnungen: 9.9., 18-21 Uhr

C/O Berlin

Berlin Art Week 2020: Harald Hauswald
Harald Hauswald: Zwei Jugendliche schießen mit einem Luftgewehr an der Elbe, 1984, Radebeul, Sachsen, DDR, Deutschland, Europa.
Foto: Harald Hauswald / OSTKREUZ / Bundesstiftung Aufarbeitung

Harald Hauswald, Mitbegründer der Fotoagentur Ostkreuz, fing den Alltag in der DDR und die Wendezeit einfühlsam ein. Das Fotohaus C/O Berlin widmet dem heute 66-jährigen Fotografen eine Retrospektive mit Arbeiten aus drei Jahrzehnten und kontrastiert sie mit den Berichten der Stasi über ihn. Michael Danner arbeitet über das Mittelmeer und Flüchtende; Felicity Hammond setzt sich den Widersprüchen postmoderner Metropolen auseinander.

  • C/O Berlin, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, Charlottenburg, 8/5 €, bis 18 J. frei, Mo-So 11-20 Uhr
  • Harald Hauswald: Voll das Leben! Retrospektive (12.9.-23.1.)
  • Michael Danner: Migration as Avant-Garde (12.9.-23.1.)
  • Felicity Hammond: Remains in Development (12.9.-23.1.)

Gropius Bau

Otobong Nkanga: Solid Maneuvers, 2015 Installationansicht Crumbling Through Powdery Air, Portikus, 2015. Foto: Helena Schlichting / Otobong Nkanga / Courtesy Portikus / Installationansicht Crumbling Through Powdery Air, Portikus,

In dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum läuft Spitzenprogramm: nicht nur ein Teil der Berlin Biennale, sondern auch der Versuch der Berliner Festspiele, mit „Down to Earth“ einen Ausstellungs- und Lernparcours klimaverträglich zu gestalten. Und die poetische Werkschau von Otobong Nkanga, in der es um das Recht auf Luft zum Atmen geht.

  • Gropius Bau, Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg, 15/ 10 €, bis 16 J. frei, Sa–Mi 10–19, Do–Fr 10–21 Uhr
  • Down to Earth. Klima Kunst (bis 13.9.)
  • Finissage-Woche: 9.–13.9.
  • Otobong Nkanga. There’s No Such Thing as Solid Ground (bis 13.12.)
  • Berlin Art Week 2020 Special: Performance Diaspore 9.–11.9., 16–18 Uhr, 12.–13.9. 13–18 Uhr
  • Kuratorentouren: 12.9. 14.30 Uhr
  • Berlin Biennale (5.9.-1.11.)

Hamburger Bahnhof

Berlin Art Week 2020: Katharina Grosse im Hamburger Bahnhof
Im Rahmen der Berlin Art Week 2020 einen Besuch wert: Katharina Grosse: Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2020. Foto: Jens Ziehe / Katharina Grosse / VG Bild-Kunst, Bonn 2020 / Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, London, Tokyo / Gagosian / Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien / Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2020


Das Museum für Gegenwartskunst würdigt den Berlin Fotografen Michael Schmidt (1945–2014) mit einer Retrospektive. Die Gruppenschau „Magical Soup“ versammelt Medienkunst aus mehreren Jahrzehnten auf 2.000 Quadratmetern – Zeit mitbringen! Und die Malerin Katharina Grosse tritt in ihrer hallen- und hofumfassenden Farbinstallation am 13. September mit dem Musiker Stefan Schneider an Synthesizern auf. Katharina Grosses kraftvolle Ausstellung „It Wasn’t Us“ im Hamburger Bahnhof stellen wir hier vor.

  • Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50–51, Tiergarten, 14/ 7 €, bis 18 Jahre frei, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr
  • Katharina Grosse. It Wasn’t Us (bis 10.1.)
  • Michael Schmidt—Retrospektive (bis 17.1.)
  • Magical Soup (6.9.—3.1.)
  • Von Sechs bis Neun: 9.9. 18—21 Uhr
  • Performance: Katharina Grosse und Stefan Schneider: „Eine kleine Bewegung, die man macht, wenn man Gänsehaut hat“: 13.9. 19.30 Uhr, 20.15 Uhr, 21.00 Uhr

Haus der Kulturen der Welt

A Slightly Curving Place: Ausstellungsansicht mit Deckenlautsprechern.
Foto: Laura Fiorio / HKW

Das Haus der Kulturen der Welt zeigt drei Ausstellungen, die unterschiedliche Perspektiven auf (Kunst-) Geschichte ermöglichen. Die Gruppenschau „Errata“ thematisiert alte und neue Verbindungen zwischen Amerika und Europa. „Aby Warburg“ zeigt Bildtafeln interdisziplinär forschenden Hamburger Kulturhistorikers Aby Warburg (1866 – 1929). Und „A Slightly Curving Place“ vereint akustische Archäologie und heutige Essays zu Indien zu einem fesselnden Hörstück.

  • Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten, 5/ 3 € (inkl. Zweitbesuch), Mo + 16 J. Eintritt frei, Mi–Mo 12–20 Uhr.
  • Errata u.a. mit Ariella Azoulay, Pauline Curnier Jardin, New Red Order (12.9.-18.10.): Eröffnung: 11.9., 12—20 Uhr
  • Aby Warburg: Bilderatlas. Mnemosyne—Das Original (4.9.-30.11.)
  • Berlin Art Week Special: 9.9., 18–20 Uhr
  • A Slightly Curving Place. Klanginstallation (bis 20.9.)

Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Aslan Ġoisum: 
People of No Consequence, 2016 einkanalig, HD-Videoprojektion, Farbe, Ton 08’34“. Aus der Ausstellung „The Invented History“. Foto: © Aslan Ġoisum (Filmstill)

Rot ist die Farbe von Lerato Shadi aus Johannesburg, die Schwarzen Feminismus thematisiert. Klang ist das bevorzugte Material des Berliner Bildhauers Nik Nowak. Ann Oren aus Tel Aviv, 2016 Stipendiatin am Künstlerhaus Bethanien, zeigt den neuen Film „Passage“, zu dem auch Gerüche gehören. Die Gruppenschau „The Invented History“ schließlich, u.a. mit Yael Bartana und Akram Zaatari, handelt von unterdrückter, verschwiegener Geschichte.

  • Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, Neukölln, 5/ 3 €, erster So/Monat und bis 18 Jahre frei, Mi 12–20 Uhr, Do–So 12–18 Uhr
  • Nik Nowak. Schizo Sonics (13.9.—16.5.)
  • Lerato Shadi. Maru a Pula Is a Song of Happiness (13.9.-7.2.)
  • Ann Oren. Passage (13.9.-21.2.);
  • The Invented History (13.9.—21 2.)
  • Eröffnungen: 12.9., 10–22 Uhr

Neuer Berliner Kunstverein

Aus der Ausstellung „Lost in America“: Andrea Winkler: Vests, 2019
© Venturi, Scott Brown and Associates, Inc., Philadelphia

Der Neue Berliner Kunstverein (NBK), der sich an Hans Haackes Stadt-Intervention zur Art Week beteiligt, zeigt eine Dokumentation zu Haackes partizipativer Installation „Der Bevölkerung“ im Hof des Deutschen Bundestag. Die Schriftstellerin Herta Müller gestaltet einen Teil der Fassade. Die zentrale Gruppenausstellung zu Identität und Geschichte der USA kuratiert der Künstler John Miller, mit Arbeiten u.a. von Jimmie Durham, Andrea Fraser, Dan Graham, Adrian Piper und Martha Rosler.

  • Neuer Berliner Kunstverein (NBK), Chausseestraße 128–129, Mitte, Eintritt frei, Di–So 12–18 Uhr, Do 12–20 Uhr
  • Lost in America (10.9.-17.1.)
  • Hans Haacke. 20 Jahre „Der Bevölkerung“ im Deutschen Bundestag. Eine Projektdokumentation (10.9.-15.1.)
  • Herta Müller. Fassadenprojekt (10.9.-31.8.)
  • Hans Haacke. Wir (alle) sind das Volk
  • Intervention mit Partnern der Berlin Art Week an beteiligten Institutionen und im Stadtraum, 9.—13.9.
  • Eröffnungen: 9.9., 12–22 Uhr

Doppelte Kunst-Messe: Positions Berlin Art Fair und paper positions.berlin

Berlin Art Week 2020: Die Messe Positions Berlin Art Fair mit der überdachten Außenanlage für Skulpturen im Flughafen Tempelhof. Foto: Positions Berlin Art Fair.
Die Messe Positions Berlin Art Fair mit der überdachten Außenanlage für Skulpturen im Flughafen Tempelhof. Foto: Positions Berlin Art Fair.

Der Kern der Berlin Art Week 2020: An der Doppelmesse „Positions“ und „Paper Positions“ wollen rund 80 Galerien teilnehmen, vor allem aus Deutschland und den baltischen Staaten. Dabei sind 45 mehrheitlich europäische Galerien, die Papierarbeiten zeigen: Teilnehmende der „Paper Positions“, die im Frühjahr stattfinden sollte und nun an die Muttermesse im Herbst andockt. Zu Gast ist zudem die Schweizer Messe „photo basel“ mit über 20 internationalen auf Fotografie spezialisierten Galerien.

Außerdem gibt es eine Abteilung für kleine Arbeiten unter 1.900 Euro. In der Sektion „Fashion Positions“ zeigen Modemacher Kunst, die ihre Entwürfe beeinflusst hat. Zusammen macht das rund 130 Ausstellende, – mit ihrem großen Angebot könnte die einzig verbleibende reguläre Berliner Kunstmesse ausgerechnet im Pandemiejahr ihren bisher stärksten Auftritt haben. Die Verdoppelung der Ausstellungsfläche auf zwei Hangars soll Anbietenden und Besuchenden den hygienegerechten Abstand ermöglichen.

  • Positions Berlin Art Fair / paper positions.berlin, Flughafen Tempelhof Hangar 3 + 4, Eingang über Columbiadamm 10,Neukölln, 15/8 €, bis 14 J. frei
  • 11.9. Slots 14-17 und 17–20 Uhr
  • 12.9. Slots 14-17 und 17–20 Uhr
  • 13.9. Slots 13–15.30 und 15–18 Uhr
  • Besucher*innen werden gebeten, ihre Adressen zu hinterlassen und ihre Temperatur berührungslos messen zu lassen

St. Agnes/ Galerie König

Messe der König Galerie in St. Agnes Trevor Lloyd /
Courtesy: König Galerie Berlin, London, Tokio

Galerist Johan König veranstaltet zum zweiten Mal eine Verkaufsschau in seinen Räumen, der ausgesegneten Kirche St. Agnes: mit Arbeiten bekannter Künstlerinnen, die er auf den abgesagten Messen weltweit gezeigt hätte, sowie Werken, die Galeristinnen und Kunsthändler*innen einreichen. Ein Schelm, wer da „cum Deo“ sagt.

  • Messe in St. Agnes/Galerie König, Alexandrinenstraße 118—121, 10969 Berlin-Kreuzberg, 12/ 8 €, bis 12 J. frei, 12.–20.9., 12-20 Uhr

Werkhof L57 nimmt 2020 zum ersten Mal an der Berlin Art Week teil

Open Houses im Werkhof L.57 Lehrter Straße u.a.m. Ivo Wessel, Karin Sander, Pinselstrich, rot, 2019, Mobile Acrylfarbe, fluoreszierend, Dimension variable
Foto: Martin Lauffer / Karin Sander / VG Bild-Kunst, Bonn 2020 / Courtesy Esther Schipper, Berlin


Zum ersten Mal bei einer Berlin Art Week öffnet der Moabiter Werkhof seine Türen: die ehemalige Militärschneiderei beherbergt heute Ateliers etwa von Katharina Grosse, Karin Sander und Via Lewandowsky sowie Räume des Kunstsammler Ivo Wessel, der Architekten Sauerbruch Hutton und des Ensemble für zeitgenössische Musik. Unter anderem.

  • Werkhof L57, Lehrter Str. 57, Moabit, Eintritt frei, Sa+So 14–20 Uhr
  • Tage der offenen Tür: 12.-13.9.
  • Eröffnung: 11.9. 17-21 Uhr

Sofern nicht anders angeben, könnt ihr alle Buchungen über die Website der Berlin Art Week 2020 vornehmen.


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Welche Ausstellungen sich sonst in Berlin lohnen, erfahrt ihr in unseren aktuellen Kunst-Tipps. Statt Tanz gibt es im Berghain jetzt Kunst mit der Boros Foundation: das Studio Berlin öffnet am 9. September. Wir haben außerdem einen Blick hinter die Kulissen geworfen: Das ist die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum. Welche Museen in Berlin immer einen Besuch wert sind, lest ihr hier. Auch jenseits der Hauptstadt gibt es viel zu sehen: Wir empfehlen diese 12 Galerien und Museen in Brandenburg.

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