Ausstellungen

„Bye Bye, Mitte“ – C|O Berlin feiert seinen Abschied aus Mitte

PostfuhramtDie Hauptschau stellt mit Christer Strömholm einen Altmeister der schwedischen Reportagefotografie vor, der hierzulande kaum bekannt ist, aber Künstler wie Nan Goldin und Bille August beeinflusst hat. Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl ist mit Standbildern aus seiner Filmtrilogie „Paradies“ präsent. In einem anderen Raum hängen die Siegerserien des Vattenfall Fotopreises 2012, eine der höchstdotierten Auszeichnungen für junge Fotografen in Deutschland. Und noch eine Nachwuchsförderung wird parallel präsentiert, der von C|O selbst ausgerichtete Wettbewerb Close Up! für die besten Berlinale-Aufnahmen junger Fotografen.

Wir haben uns derart an dieses vielfältige Programm gewöhnt, dass sich einige vielleicht wundern, warum es hier so ausführlich erwähnt wird. Weil C|O Berlin aus dem Postfuhramt auszieht! Weil nur noch bis zum 8. März die vorerst letzte Chance besteht, so viele unterschiedliche fotografische Positionen in einem Haus zu sehen! Und weil wir bis September warten müssen, bis C|O im Amerika-Haus wiedereröffnet! Vom Dach des Postfuhramts leuchtet eine Arbeit von Robert Montgomery: „All Palaces Are Temporary Places“ steht dort. Liebe C|O-Macher, es war eine tolle Zeit in Mitte, aber wir folgen euch auch nach Charlottenburg.

Text: Stefanie Dörre

Bye Bye, Mitte Sa 9.3., 21 Uhr, Abschiedsparty, Postfuhramt, Oranienburger Straße 35–36, Mitte, bis 8.3. tgl. 10–20 Uhr

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