Ausstellungen

„Chinesischer Herbst“ im Kühlhaus Berlin

chinesischer_herbstIn zimmer- oder hausgroßen Raum­installationen von Bruce Nauman, Olafur Eliasson oder Tino Sehgal wird sie zum ganzkörperlichen Erlebnis. Und ganz aktuell wendet Kunst sich, so scheint es, verstärkt an die Nase. In der neuen Ausstellung im Boros-Bunker stinken Gummi­reifen vor sich hin. Das in Massen geröstete Popcorn riecht zwar lecker, aber wenn die Maschine vier Jahre lang ununterbrochen Popcorn produziert haben wird, geht der Geruch aus dem Beton nie wieder raus. Bei Daimler Contemporary stinkt ein Kloß aus Pferdehaar und Blut vor sich hin. Und im Kühlhaus am Gleisdreieck, ein neuer Kulturort, an dem bislang nicht viel passiert, gibt es jetzt eine Geruchsausstellung. Sie bringt den Duft und Mief Pekings nach Berlin.

Text: Stefanie Dörre

Chinesischer Herbst Kühlhaus Berlin, Luckenwalder Straße 3, Kreuzberg, 2.–4., 8.–10., 15.–17.11., 18–24 Uhr, Eintritt 18/12 Euro

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