Ausstellungen

Cyprien Gaillard gewinnt Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2011

Preis_2011_kleinInsgesamt haben 3.000 Besucher an der Abstimmung teilgenommen, von denen mehr als die Hälfte der Stimmen an den bereits gekürten Gewinner 2011 gingen. Erstmals waren sich offizielle Jury und Publikum über die Entscheidung einig. In der Jury-Begründung hieß es: „Cyprien Gaillards Film ‚Artefacts‘ ist eine eindrückliche Reflexion über den
Mythos Babylon, der durch den Bezug zum Krieg im Irak eine besondere
Aktualisierung
erfährt. Die kraftvollen, betörenden Bilder sind bewusst so ineinander geschnitten, dass eine hypernervöse, fast hypnotische Wirkung entsteht, die unsere Aufmerksamkeit auf unsere eigene kulturelle Befindlichkeit lenkt. Cyprien Gaillard verfolgt keinen dokumentarischen Ansatz, sondern wirft durch das offene Prinzip der Montage eher Fragen auf über den Verbleib und die Erhaltung unserer
Kulturen.“

Der Publikumspreis wurde von art – Das Kunstmagazin präsentiert. Rund
85.000 Menschen haben in den vergangen vier Monaten die Ausstellung gesehen, die mit der Vergabe des Publikumspreises auch gleichzeitig ihre Finissage feierte. Auch der Film des Gewinners des Preis für junge Filmkunst Theo Solnik „Anna Pavlova lebt in Berlin“ wurde am 8. Januar 2012 zum letzten Mal gezeigt.

Foto: David von Becker

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