Ausstellungen

„Cyprien Gaillard – Neon Indian“ auf dem Haus der Statistik

cyprien_gaillard_neon_indianCyprien Gaillard, 1980 in Paris geboren, ist einer der interessantesten Künstler in Berlin. Zuletzt sorgte seine Efes-Bierkarton-Pyramide in den Kunst-Werken für Aufsehen, ein Verweis auf die von Ephesus ins Pergamonmuseum geschafften Altertümer. Gaillards Installationen arbeiten immer mit einem vielschichtigen, Zerstörung und Neuverortung zusammenführenden Verweissystem, so auch sein „Neon Indian“, eine riesiges Leuchtstoffröhrenbild im Stil der Bar-Neons der 1950er-Jahre. Der Neon-Indianer referiert auf das Logo des US-Baseball-Teams Cleveland Indians, ein Mas­kottchen, ungeachtet der Vernichtung der Ureinwohner. Gaillard setzt ihn aufs zum Abriss freigegebene Haus der Statistik und lässt ihn bis zum 11. Dezember mit den anderen Monumental-Werbungen am Alex in Dialog treten. 

Text: sd

Foto: Berliner Künstlerprogramm/Daad & the artist

Cyprien Gaillard – Neon Indian Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße / Ecke Karl-Marx-Allee

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