Bestattungskultur

Death Lab – Gespräche über Tod und Kunst

Die deutsche Bestattungsordnung ist strikt, der Umgang mit Verstorbenen nicht ohne Grund streng reglementiert und der Friedhof ein schützenswertes Kulturgut

Foto: Rapedius
Foto: Rapedius

Wie sich innerhalb dieser Grenzen trotzdem ein privaterer und auch künstlerisch erweiterter  Umgang mit dem Sterben umsetzen lässt, ist das Thema der siebenteiligen Gesprächsreihe „Death Lab“. Bildende Künstler treffen dabei auf Menschen, die sich jeden Tag beruflich mit Tod und Beisetzungen beschäftigen. Ausgangspunkt der Gespräche ist jeweils eine von Künstlern gestaltete Urne, am 3. November die Arbeit von Renée und Thomas Rapedius  (Abb.).  Anhand der Urnen werden Aspekte von Sterbe- und Bestattungskultur beleuchtet. Die Ausflüge in die Berliner Bestattungswelt führen zu Krematorien, Friedhöfen, einem Friedhofs-Café und einem Bestattungs-Fuhrunternehmen.

Death Lab – Gespräche über Tod und Kunst Nächste Termine Do 3.11, 19 Uhr: „Tod und Form“, Verwalterhaus Friedhof St. Marien, Prenzlauer Allee 1, Prenzlauer Berg; So 20.11., 16 Uhr „How to say Goodbye“, Kiez-Bestattungen/K-Salon, Bergmannstraße 54, Kreuzberg; Eintritt frei; mehr unter www.deathlab.de

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