Ausstellungen

„Die Roten Khmer und die Folgen“ in der Akademie der Künste

Eine der größten Tragödien des vergangenen Jahrhunderts spielte sich in Kambodscha ab. Vor 40 Jahren marschierten die Roten Khmer in die Hauptstadt Phnom Penh ein, in den darauffolgenden drei Jahren bis zur Befreiung des Landes durch vietnamesische Truppen fielen dem Terrorregime über 1,7 Millionen Menschen zum Opfer – durch Exekution, Zwangsarbeit, Unterernährung. Erst 2007 begannen die ersten Kriegsverbecher-Prozesse. In der Ausstellung in der Akademie der Künste werden sechs Künstlerpositionen vorgestellt, die sich exemplarisch mit der Aufarbeitung der jüngsten Geschichte des Landes beschäftigen und den Umgang mit der Geschichte dokumentieren.

Foto: Rithy Panh

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10, Tiergarten, ?Di–So 11–19 Uhr, 25.1.–1.3.

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