Ausstellungen

„Dodo – Ein Leben in Bildern“ im Kulturforum

Dodo_DerWindhundSo wird jetzt erstmals das Werk der Zeichnerin Dodo vorgestellt. Sie wurde 1907 als Dörte Clara Wolff in Berlin geboren, stürzte sich kopfüber in das turbulente Leben der Weimarer Republik und erreichte schon 1927–29 mit Gouachen für das Magazin „Ulk“ ihren künstlerischen Höhepunkt. Doch das haben die Kuratoren der Kunstbibliothek, wo 30 Zeichnungen im Bestand sind, erst durch die Hamburger Sammlerin Renate Krümmer erfahren. Ihr war ein Konvolut von Dodo-Illustrationen angeboten worden, aus England, wohin die Künstlerin, die aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie stammte, in den 1930er-Jahren fliehen musste. Krümmer konnte auch die Enkelin der 1998 verstorbenen Dodo und den Nachlasss finden. Aus diesen drei Quellen werden nun 120 Zeichnungen gezeigt.       

Text:Stefanie Dörre

Foto: Leihgabe Privatsammlung Hamburg


„Dodo – Ein Leben in Bildern“ Kunstbibliothek am Kulturforum, Matthäikirchplatz 6, Tiergarten, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, 1.3.–28.5.

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