Ausstellungen

„The Eyes of War“ im DHM

Wer die Schrecken des Zweiten Weltkrieges mit eigenen Augen gesehen hat, den lassen diese schrecklichen Eindrücke nie wieder los. Während dies allerdings einen seelischen Schmerz beschreibt, lassen sich die Spuren des Erlebten auch in den Gesichtern der Zeitzeugen ablesen. In einem Langzeitprojekt hat der niederländische Fotograf Martin Roemers Überlebende aus Deutschland, Belgien, Russland, den Niederlanden und der Ukraine porträtiert, die als Kinder oder Soldaten ihr Augenlicht im Zweiten Weltkrieg verloren haben. In 40 ausgewählten Fotografien stehen in der Ausstellung „The Eyes of War“ nun die Einzelschicksale ehemaliger Feinde nebeneinander und erzählen die Geschichten hinter den Gesichtern. Eigens für die Ausstellung wurde passend zur Thematik und dennoch erstaunlicherweise erst jetzt, erstmals ein Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte im Deutschen Historischen Museum entwickelt.   

Text: Ael

Foto: Martin Roemers, Delft

Deutsches Historisches Museum, ?tgl. 10–18 Uhr, bis 4.1.2015

Mehr über Cookies erfahren