Ausstellungen

„Fotografie im Ersten Weltkrieg“ im Museum für Fotografie

Fotografie im Ersten Weltkrieg

In den Jahren von 1914 bis 1918 wurde eine Flut von Bildern produziert, die verdeutlicht, welch integraler Bestandteil der Kriegsführung die Fotografie war. Das im Ersten Weltkrieg zum Lazarett umfunktioniere, ursprünglich als Casino eröffnete heutige Museum für Fotografie zeigt die ganze Bandbreite der Kriegsfotografie: Luftaufnahmen von Aufklärungsflügen, bebilderte Kriegstagebücher, propagandistische Plakate und Pressefotografen an der Front. Der Fokus liegt dabei auf Originalabzügen. Diese erzählen mitunter unbekannte Geschichten wie die der Faltkameras. Diese wurden den Soldaten an die Front geschickt, damit sie ihren Alltag dokumentierten. So entstandene Gruppenfotos fungierten aber gleichzeitig als Ansichtskarten für die Verwandten in der Heimat. Die Manipulierbarkeit von Fotos wird hier wortwörtlich bebildert.

Text: AEL

Foto: bpk | Ministиre de la Culture – Mйdiathиque du Patrimoine, Dist. RMN-Grand Palais | Paul Castelnau

Fotografie im Ersten Weltkrieg, Museum für Fotografie, Jebenstraße 2, Charlottenburg, Di, Mi, Fr–So ?10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, 7.11.–22.2.2015

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