Ausstellungen

„History is a Warm Gun“ im n.b.k.

History is a Warm Gun

Mit Ausstellungen von Stipendiaten ist das immer so eine Sache: Zum einen ist es interessant zu verfolgen, welche künstlerischen Positionen gefördert werden, zum anderen ist das Ergebnis solch einer Ausstellung fast immer eine simple Aneinanderreihung diverser Positionen. Auch die (in Anlehnung an den Beatles-Knaller „Happiness is a Warm Gun“) mit „History is a Warm Gun“ etikettierte Ausstellung der Empfänger der Arbeitsstipendien des Senats im n.b.k. hat mit genau diesem Dilemma zu kämpfen. Auch wenn man sich Mühe gibt: Viel mehr als Berlin als Lebensmittelpunkt der Künstler ergibt sich an Gemeinsamkeiten kaum.
Einen Besuch lohnt die Ausstellung trotzdem – nicht nur wegen der Arbeiten von Assaf Gruber, der unbedingt eine Entdeckung wert ist, sondern auch, weil jenseits aller Zusammenhanglosigkeit die einzelnen Positionen durchweg Qualität haben. Interessant ist auch, was überhaupt gefördert wird: viel Videokunst, viel Installation, Fotografie, eine einzige zeichnerische Position. Keine Malerei.

Text: PHK

Foto: © Neuer Berliner Kunstverein / Jens Ziehe

History is a Warm Gun, n.b.k., Chausseestraße 128/29, Mitte, Di–So 12–18 Uhr, Do 12–20 Uhr, bis 26.4.

Mehr über Cookies erfahren