Kunstpreis Schering Stiftung

Hiwa K im KW Institute of Contemporary Art

Von Orten und Ortlosigkeit: Mit Hiwa K bekommt ein großartiger Künstler eine Einzelausstellung,
in dessen Werk die Themen Heimat, Verlust und Ankommen zentral sind

Foto: Hiwa K/ Courtesy Hiwa K and KOW, Berlin

Noch bevor die documenta in Kassel eröffnet, zu der Hiwa K eingeladen ist, beginnt hier in Berlin seine Einzelausstellung. 1975 im Nord­irak in einer kurdischen Familie geboren, ist er Anfang der 1990er aus politischen Gründen nach Deutschland geflohen. Die Trennung von der „Heimat“ ist seither zentrales Thema seiner Arbeiten, in denen er häufig auf volkstümliche Formen und familiäre Erzählungen zurückgreift. Doch der Blick geht sowohl zurück (für „Moon Calender“, Abb. Videostill, ist Hiwa K 2007 in den Irak gereist) als auch nach vorn: Wie findet man sich in der neuen Umgebung ein? Dieser exzeptionelle Künstler hat glücklicherweise den Kunstpreis der Schering Stiftung bekommen, was den KW ermöglicht, Arbeiten aus zehn Jahren zu zeigen.

Hiwa K. Don’t shrink me to the size of a bullet KW Institute of Contemporary Art, Auguststr. 69, Mitte, Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr, bis 13.8.

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