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James Rizzi ist tot

Foto: A. Lieventhal Rizzi wurde durch seine bunten, kindlich-naiv wirkenden Bilder berühmt. Er wird auch als Erfinder der modernen 3D-Grafik bezeichnet. In Deutschland wurde er einem größeren Publikum unter anderem durch seine Briefmarken-Entwürfe für die Deutsche Post bekannt. James Rizzi, zu dessen Markenzeichen ein Hut, dicke Brille und bunte Turnschuhe zählten, wurde am 5. Oktober 1950 in Brooklyn geboren. Er studierte Kunst an der University of Florida. Schon während seiner Studienzeit beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur. Daraus entwickelte er schließlich seine bekannten 3D-Grafiken. Später kehrte Rizzi in seine Heimatstadt New York zurück, wo er bis zuletzt im Stadtteil Soho in einem Wohnstudio lebte, das er auch als Atelier nutzte. Die Stadt war Dreh- und Angelpunkt seiner Kunst. Seine Arbeiten spiegelten stets das dichte, eng besiedelte Manhattan wider. Besondere Bekanntheit erlangte sein „Rizzi-Bird“, mit dem er 1996, zum 40-jährigen Jubiläum der Fluggesellschaft Condor Flugdienst, die Außenfläche einer Boeing 757 verzierte.

Foto: A. Lieventhal

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