Ausstellungen

Klanginstallation an der Max-Schmeling-Halle

Die Max-Schmeling-Halle wird vom 18. bis 25. Juli zur „sounding facade“. Die drei Brüder Abel, Carlo und Max Korinsky werden Geräusche aus dem Inneren der Halle mit dem Klangteppich auf dem Vorplatz verbinden und so die Grenzen des Sichtbaren durch akustische Bilder ersetzen. Möglich ist diese Beschallung durch zwei am Giebel der Halle befestigte Richtlautsprecher, die mittels Ultraschall nur einen absolut punktuellen Bereich des Vorplatzes beschallen, so dass diese bereits in geringer Entfernung nicht mehr zu hören sind. Durch diese neuartige und kaum bekannte Technik entsteht ein einzigartiger Höreindruck.

Die Künstler Abel, Carlo und Max Korinsky leben als Sound Artists in Berlin und arbeiten seit 15 Jahren zusammen an audio-visuellen Installationen für den öffentlichen Raum (Foto: Hörrelief beim Klangkunstfestival in Nürnberg 2012). Sie haben sich nicht nur an Ausstellungen beteiligt, sondern erforschen auch in zahlreichen europäischen Städten mit einer von ihnen entwickelten Computersoftware die Klangverteilung an vertikalen Flächen und entwickeln daraus unter anderem audio-visuelle Wandbilder.
Das Trio ist für den Kunstpreis 2012  “art – science – industry” nominiert.

Foto: Abel, Carlo und Max Korinsky

sounding facade
18.-25.7.
Max-Schmeling-Halle

www.korinsky.com

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